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Freitag, 7. Dezember 2018

Ein Schlangennest und zwei Vögel

geben mir den Anlass zu großer Freude.
In diesem Post wird auch Werbung zu finden sein, denn die Seiten von Anna, Sylvia und Hedwig, die mir diese Freude schenken, werde ich verlinken.

Auch in diesem Jahr steht der Kranz wieder auf dem gehäkelten Stern von Sylvia, den ich im vergangenen Jahr auspacken durfte - und auch heuer haben wir uns wieder Adventskalender gepackt. 
An einem Tag fand ich die roten Untersetzer in einem Päckchen von Sylvia.


























Den größten Spaß machen mir aber die winzigen dünnen Schlangen, die mit blauäugigen Köpfen aus Hedwigs Päckchen gekrochen kommen. Sie sehen aus wie der Nachwuchs von Sylvias dicker gehäkelter Schlange und passen farblich wunderbar dazu.
Noch kann ich mir nicht vorstellen, was am Ende daraus entstehen wird, aber der Dezember hat ja noch ein paar Tage.


























Ebenfalls riesige Freude machen mir die beiden Glücksvögel, die Anna mir für die Weihnachtszeit geschenkt hat, weil Vögel am Tannenbaum Glück bringen. 
Ja...
Einen Tannenbaum habe ich nun zwar noch nicht, aber ich bin fest überzeugt: Am Adventskranz wirken sie genauso.
Habt herzlichen Dank, Ihr drei!

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Wuschelfieber

Vorsicht, dieser Beitrag enthält Werbung. Ich verlinke zu anderen Perlenmacherinnen, weil ich von ihnen gelernt habe. 

Hier bei mir ist das Wuschelfieber ausgebrochen.

Gestern waren liebe Freundinnen zu Besuch. Hedwig hatte ihre große Sammlung Wuschelketten dabei - zum Schwelgen.

Ganz besonders begeistert haben mich natürlich die Ketten, bei denen Hedwig meine Lampworkperlen eingesetzt hat.

Sie entwickeln ein Eigenleben, wenn andere sie verarbeiten, in einen anderen Zusammenhang stellen. Dann entwickeln die Perlen einen Charakter, der bei ihrer Herstellung noch nicht zutage getreten ist. 




























Diese rote Hohlperle ist so riesig, ich wußte gar nicht mehr, je so eine große gewickelt zu haben.


An den grünen Perlen haben Michaela Pabeschitz und Claudia Trimbur-Pagel indirekt mitgewirkt.

Michi hat mir das Rezept entwickelt für "meinen" Sonnenlicht-Murrini.

Bei Claudia habe ich einen Kurs besucht. Ich bin nach wie vor begeistert von ihrer Stringermalerei und habe auf dieser Perle versucht, mit Silberglasfäden auf Elfenbeinglas Blätter zu zeichnen.

Auch diese Fische in der blauen Kette zeigen ein "Skelett" aus Stringerlinien.


























Hedwig, Deine Ketten anzusehen war mir gestern ein Fest.
Herzlichen Dank für den schönen Tag gestern.

Freitag, 24. November 2017

Freitag - Freutag

Auf heute habe ich mich schon lange gefreut. Hedi und Sylvia sind bei mir zu Besuch. Wir fädeln mit Perlen, essen die ersten Weihnachtsplätzchen - und lassen es uns einfach gut gehen.
Ein typischer Freutag eben.

Freitag, 18. August 2017

Sonnenpost nach Müllerin Art
































In dieser Woche erhielt ich Sommerpost von Michela Müller, einer der Initiatorinnen der Mail Art.

Ihr Stoffflicken ist aufgebaut wie eine Serviette. Mir gefällt, dass der Rand über eine echte Nahtzugabe verfügt, dass ich also den Stoff ringsum einnähen kann, ohne dass mir Musterung verlorengeht.

So kommen die vielen Sonnen am besten zur Wirkung.

Besonders erfreut hat mich ein winziges Detail: Ein Fischlein á la Müllerin Art.

Auch das Auspacken hat mir großen Spaß gemacht. Die Sonne zog sich über alle Teile: Briefumschlag, Karte, Banderole.

Selbst das Seidenpapier war blau, wie der Sommer...



Freitag, 11. August 2017

Scherben bringen Glück

In dieser Woche erreichte mich wieder ein wunderschöner Briefumschlag vom Mail-Art-Projekt.

Mir geht immer das Herz auf, wenn ich so schön gestaltete Post aus dem Briefkasten holen darf.

Darin war ein Stoffflicken von Carola, auf dem Scherben von Kacheln das Muster bilden durften.

An diesem Stoff gefällt mir besonders die Klarheit des einfachen Musters. Dieser Stoff ist vielseitig einsetzbar, er kann auch noch in Streifen oder kleinere Quadrate geschnitten werden. Damit ist seine Gestaltung noch nicht zwingend abgeschlossen, sondern lässt mir noch Raum.

Herzlichen Dank, ich habe mich sehr gefreut!



Freitag, 4. August 2017

Sommerglück- made with love and sunshine




























 In dieser Woche erreichte mich ein anderer Tauschflicken der Mail-Art-Aktion von Tabea und Michaela.
Schon den Umschlag von Angelika in den Händen zu halten, war mir eine riesige Freude, beim Öfnen wurde es allerdings noch schöner: Den Slogan "made with love and sunshine" auf dem Anhänger finde ich soooo schön, da geht mir das Herz auf.
In der Mitte des Stoffes fliegt ein Vogel, mein Tier des Jahres, gefaßt von den fein geschriebenen Worten "Sommer" und "Glück".

Angelikas Blog heißt "Gedankenklang - Schönes für das kleine Glück". Das ist so treffend für die Dinge, die Angelika anfertigt: Sie sind schön - und sie machen glücklich. Hab großen Dank für den Tausch, liebe Angelika.




Freitag, 21. Juli 2017

Shibori

Meine größte Freude in dieser Woche war die Vorbereitung unserer alljährlichen Reise ins Allgäu. Die nächste Stoffspielerei steht uns bevor: Shibori.


Dafür habe ich einige Stoffschnipsel vorbereitet. Noch ist nichts zu sehen außer der Abbindestruktur, aber nach dem Färben sollen sich bestimmte, geplante Muster ergeben.

Drückt mir die Daumen!
 

Freitag, 16. Juni 2017

Sonnenaugen unter dem Wolkenhut

Die größte Freude meiner Woche war, den Briefumschlag von Els von fiberrainbow zu öffnen und diese zauberhafte Katze aus ihrer Gefangenschaft zu befreien.

Als ich diese Kette auf ihrem Blog entdeckt hatte, war es um mich geschehen.

Wie sie mit ihren leuchtenden Augen unter den Wolken, die aussehen wie ein Hut, von diesem riesigen, über ihr schwebenden Fisch träumt..., hach, sofort war ich ihr verfallen.

Ich mailte Els also ganz schüchtern an, ob sie nicht Lust hätte, mit mir zu tauschen - und war hocherfreut, als sie sich darauf einließ.

Auf meinen Tauschpart muss sie noch einige Zeit warten, aber als Vertrauensvorschuss hat sie mir die Katze gesendet, nebst etlicher Grüße aus ihrem Garten: Schachbrettblumen und Zierzwiebeln.

Einige gestempelte Karten waren noch dabei, damit auch ich wieder Grüße versenden kann.




























Am vergangenen Freitag habe ich es mal wieder nicht geschafft, meine Freude der Woche vorzustellen - dabei gefällt mir dieses Ritual, am Freitag auf die Woche zurückzuschauen mit der frage "Was hat mir eigentlich am allerbesten gefallen?" genausogut wie die Angewohnheit, mich montags mit einem Mandala zu beschäftigen mit dem Wunsch "Möge die Woche rund werden!"

Auch in der letzten Woche war meine größte Freude eine Post: Moni hat meine Büchersammlung um ihr irre schön gebundenes Buch bereichert.





























Moni hat mit ihrer unnachahmlichen Schönschrift Goethes Osterspaziergang kalligraphiert und zusammen mit Gellidrucken zu einem Frühlings-Minibuch gebunden.

Es erstaunt mich: In den letzten Wochen habe ich mich am meisten über reale Post aus meinem virtuellen Bloggerleben gefreut. Habt alle herzlichen Dank dafür.

Michaela sammelt die Frühlingspostbeiträge hier und hat jetzt zusammen mit Tabea eine eigene Mail-Art-Seite, das Post-Kunst-Werk, eröffnet.




Freitag, 2. Juni 2017

Sonnenlicht im Maiwald

Diese Woche ist die Frühlingspostaktion für mich nun endgültig zu Ende.

Das letzte Büchlein in unserer Gruppe kam von Ghislana. Sie hat das starke Frühlingslicht eingefangen. Besonders der Einband spricht mir aus der Seele: Sonnenlicht im Maiwald, duftend. Nein, sie hat das Minibuch nicht mit Parfum besprüht, nur bei mir rufen diese Farben eine Duftassoziation nach frischen Tannenspitzen hervor.

Die gelben Spiralen ziehen mich in ihren Bann, ein hypnotisches Büchlein.



































Dann erhielt ich in dieser Woche noch ein zusätzliches Buch: Das Los hatte meinen Namen gezogen. Ich habe von Eli eines ihrer wunderbar kalligraphierten Bücher gewonnen.

Schon in ihrer Beschreibung ist mir ein Satz unter die Haut gegangen, ich zitiere:
"Die letzte Zeile "Mir ist wie Blume, Blatt und Baum" wollte mir nicht mehr aus dem Kopf - das ist ein Satz, in den ich mich einwickeln könnte wie in eine Decke."

Dieser Satz bildet das Buch, das Gedicht selbst wurde in Wellenlinien hineingeschrieben. Der fröhlich leuchtende Einband entstand in mehreren Arbeitsschritten, die sie auf ihrem Blog beschreibt - und ist wunderbar glatt anzufassen.



Ich bin sehr glücklich mit meiner Büchersammlung. Sie füllt genau ein Fach meines Erinnerungs- und Gedanken-Setzkastens, dessen Bewohner immer mal wechseln. Im Fach links der Bücherei sitzt mein Schweinehund, der mich immer mal daran erinnert, Pausen einzulegen: Bücher anzuschauen.

Nun erwarte ich mit Spannung das Thema der Sommerpost. Die Frühlingsmailart hat mir große Freude bereitet - und wird es noch lange tun, die Bücherei bleibt mir.







Freitag, 26. Mai 2017

Grundlos vergnügt

Nein, ich bin nicht grundlos vergnügt: Mir geht nur das Gedicht von Mascha Kaleko nicht mehr aus dem Sinn, seit ich es bei Annettes Frühlingsbüchlein mit gefunden habe.

Ich freue mich mal wieder riesig über die Frühlingspostaktion.

Annettes Buch sprüht vor Leben. Ihre grellen, leuchtenden Farben machen mir gute Laune.

Ich bin gespannt, was sie über die Herstellung berichten wird. Ich sehe feinste Stempel auf Gelatinedrucken, gewürzt mit gepressten Frühlingsblühern.

Herzliche Dank, liebe Annette, ich mag Dein Buch sehr.


























Von Susanne kam das kurze Gedicht "fly" in einem dünnen Büchlein zu mir geflogen.

Jedem Wort ist eine eigene Seite gewidmet.

Eigenartig: Ich schaffe es nicht, mir fliegende Gänseblümchen vorzustellen. Immer drängeln sich die Löwenzahnsegelschirme ins Bild.

























Ein weiteres Highlight für mich ist Angelikas Buch. Ich könnte stundenlang in Endlosschleife darin blättern.

Es ist ein Leporello, das sich beim Ansehen praktisch von selbst in der Hand wendet: frühlingsgrün, frühlingsblau, frühlingsgrün... und immer so weiter.

Ich fand schon den Umschlag mit dem großen Vogel umwerfend.





Innen zeigt das Leporello Frühlingsszenen mit Blüten, Blättern, Vögeln, einem Käfer...

Ich kann mich gar nicht satt sehen daran.

Dazwischen Gedankenklänge, Frühlingswünsche, zauberhaft.

Ich fühle mich Angelikas Bildern verwandt, besonders sichtbar in diesem Vogel. Was für eine gute Idee, dass wir uns zusätzlich Bücher angefertigt haben, was für ein Glück.

Michaela sammelt Frühlingspostbeiträge.

Freitag, 28. April 2017

Mein Frühlingsbuch
























Einen kleinen Vorgeschmack auf die Bücher habt Ihr ja hier, hier und hier schon bekommen.

Da ich am Montag losgesendet habe, denke ich, ist mein Frühlingsbuch bei jeder angekommen.

Ich habe schon sehr früh angefangen mit der Planung und den kleinen Zeichnungen. Dabei habe ich mich an diese Vorgaben bei Tabea gehalten. Leider habe ich daraus nicht abgeleitet, dass der Einband frei gestaltet und nicht kopiert sein sollte. Das habe ich leider erst mitbekommen, als das siebente Buch schon gebunden war - da habe ich dann nichts mehr geändert. Ich hoffe, Ihr seht mir diese Unaufmerksamkeit nach.

Mein Büchlein beinhaltet eine kleine Sammlung von Zitaten und Bildern, die mir so im Kopf herumschwirrten.

Statt einer Begleitkarte habe ich im letzten Heft des Buches ein paar persönliche Worte geschrieben. Ich dachte, Begleitschreiben sondern sich so gerne ab und gehen dann verloren.

Unter anderem habe ich deswegen so früh begonnen, weil ich sieben (neben der 13 meine Glückszahl) Hefte in koptischer Bindung aneinandernähen wollte. Da ich im Buchbinden nicht geübt bin, habe ich so viel Zeit eingeplant. Am Ende ging es dann doch viel schneller, als ich dachte.

Jedes Heft ist mit einem gestempelten Einband umhüllt. Innen befinden sich dünne, einseitig bedruckte Papierseiten. Das sollte an die historischen Schwarten erinnern, bei denen auch immer die Rückseite frei gelassen wurde.

























Da ich mich in diesem Jahr verstärkt mit Vögeln beschäftigen wollte, habe ich im Frühlingsbüchlein auch einige untergebracht.

Der Briefumschläge sind - wie die Hefteinbände - vorn und hinten mit handgeschnitzten Stempeln bedruckt.

Nun lehne ich mich ganz entspannt zurück und freue mich, dass meine Bücherei sich nun mit fremden Exemplaren füllen wird.

Michaela sammelt alle Frühlingspostbeiträge.