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Donnerstag, 17. März 2016

Nikolausi? Osterhasi!













Kaum wird es Ostern: Schon sind die Perlen aus Sylvias Adventskalender alle verarbeitet.

Dieses waren die letzten Perlen, die sie mir gefädelt und liebevoll eingepackt hatte: Ein großer Hediboller und eine große Go-Perle.

Die roten Perlen habe ich (fast) alle in meinen Schubladen gefunden und zusammengemischt.

Jetzt beherrsche ich die Technik des Wuschelhäkelns aus dem FF.

Anfangs ist mir das Knopflochgarn immer von der Häkelnadel gesprungen, wenn ich versucht habe, 11 oder 13 Rocailles als Schlinge zu fassen.

Damals habe ich gedacht: Nee! Das wird nicht zu deiner Lieblingstechnik. Jetzt flutscht es.

Die beiden nächsten Ketten habe ich schon im Kopf. Eine davon wird rot, es ist zuviel übrig geblieben von dieser Perlenmischung.

Natürlich ist diese Kette nur für mich, und ein bisschen für rums!





Donnerstag, 10. März 2016

Wuschelfische, die zweiten





























































































Von diesen Perlenmischungen aus dem Adventskalender von Sylvia war noch so viel übrig, dass ich mir eine Farbverlaufskette häkeln wollte. In meinen Schubladen fand ich noch einen getöpferten Raku-Fisch, der mich an meinen Besuch im vergangenen Jahr bei Anka erinnerte. Er lag schon eine ganze Weile, weil mir bisher kein passender Rahmen eingefallen war.

Nun setzte ich ihn zwischen Schlingen aus Rocailles-Perlen und gab ihm einen kleinen Schwarm winziger Fischlein zur Seite.

Diese Wuschelketten faszinieren mich, sie lassen sich weich anfassen und bewegen sich so geschmeidig. Ich habe mir schon die beiden nächsten Farbmischungen zusammengemixt, eine davon habe ich momentan in Arbeit.

Ich bin auch überrascht, wie schnell diese Ketten wachsen. Ich habe schon viele Meter herkömmliche Perlenketten gehäkelt, aber so ein rasantes Wachstum kannte ich bisher weder beim Häkeln noch beim Kettenfädeln. Gerade mal eine Woche habe ich für diese Kette gebraucht - allerdings mehrere Stunden am Tag. Wenn ich eine neue Technik für mich entdecke, übe ich sie excessiv, damit die Bewegungsabläufe sich einleben.

Was gibt es denn heute sonst noch "rund ums Weib"?









Donnerstag, 25. Februar 2016

Mein Schwarm aus der Südsee
































Der Schatz des Monats hat natürlich mit Fischen zu tun, seit ein paar Tagen steht die Sonne im Sternzeichen Fische.

Fische bevölkern meine Kette in gleich drei Größen, die kleinsten, in den Häkelschlingen gefangen, sind nur vier mm hoch.

Manche sind kaum sichtbar, aber man erkennt sie an ihrem roten Maul. So winzig sie sind, so eitel sind sie: Auffallen um jeden Preis!

Die Kette gliedert sich in drei Abschnitte, die durch handgewickelte Großlochperlen voneinander getrennt sind.

Im mittleren Abschnitt hängen größere Fische herab und schwingen bei jeder Bewegung mit.

Daher wirkt die Kette lebendiger als hier auf dem Foto, für das sie sich in Reih und Glied abgelegt haben.










Verschlossen wird die Kette im Nacken mit einer flachen Diskusperle.

Die Rocailles durfte ich im vergangenen Dezember aus meinem Adventskalender herausholen. Fast jeden Tag war dem eigentlichen Adventspäckchen eine kleine Tüte beigelegt, jeden Tag mit einer anderen Farbe, aber alle in Grünbautönen. Aus diesen Perlen habe ich die beiden Farbmischungen erstellt - und es sind noch Perlen da!



Bei den Ohrringen habe ich lange überlegt: sollen auch hier Fische wedeln? Sollen Schlingen die Formensprache der Kette wiederholen?

Ich habe mich für einfache Kugeln im Stil der Großlochperlen in der Kette entschieden. Alles andere wäre mir zuviel geworden.

So bin ich glücklich mit meinem Schatz und werde ihn morgen auf der IHM tragen. Aber jetzt trage ich ihn erst einmal zu rums!




Donnerstag, 21. Januar 2016

Weihnachtskette - Der Schatz des Monats Januar

Mein Schatz des Monats Januar trägt den Namen Weihnachtskette aus mehreren Gründen: Zum einen sind es genau die Farben meines Weihnachtskranzes, grüne Tannenzweige mit hellgrünen Kerzen, roten Käferchen und Weihnachtsmännern, kleinen Christbaumkugeln in leuchtendem Rot und Grün.

Zum anderen habe ich die meisten der gefädelten Perlen, diejenigen, die die Farbe bestimmt haben für diesen Schatz, im vergangenen Dezember aus Sylvias Adventskalender für mich herausholen dürfen. Habe ich schon erwähnt, dass das der weltbeste Adventskalender überhaupt gewesen ist? Ich werde noch einige Arbeit damit haben, er wird also heute nicht zum letzten Mal erwähnt werden.

Schon im Dezember habe ich einige Perlen dazugefädelt, als ich noch gar nicht wußte, wie das Projekt sich entwickeln würde, was alles noch aus den Päckchen hervorkommt.

Als ich die Ohrringe, auch von Sylvia gestaltet, in den Händen hielt, wußte ich bald, wie das Ensemble auszusehen hat. Nun brauchte ich nur noch einige wenige Perlen am Brenner zu wickeln, die Perlen zusammen mit grünem Türkis aufzuziehen und die Nackenpartie in RAW-Technik zu fädeln.




Fürs Handgelenk verwende ich die beiden roten Armbänder, die mir Sylvia in 2014 in den Kalender gelegt hat. Sie passen farblich perfekt auch zu diesem Set. Ich habe ihnen nur noch ein grünes Armband in derselben Technik, dem "festival of lights" von Jill Wiseman, neu hinzugefügt.






























Ich bin mit meinem Weihnachtsketten-Set so richtig glücklich. Für mich sind es meist die schönsten Dinge, die zusammen mit Freundinnen entstehen.

Diese Kette werde ich immer voller Stolz und Freude tragen. Sie wird mich immer daran erinnern, wie ich in der dunkelsten Jahreszeit jeden Morgen eine weiße Tüte geöffnet habe, aus der ein Zettel herausfiel mit den Worten: "wieder etwas für Deine Sammlung" und ein rote Serviette, die eine gefädelte Perle enthielt.

Das brachte mir sehr viel Licht in den Winter.

Hab vielen Dank dafür, meine Freundin!





Und ab zu Rums damit!

Donnerstag, 14. Januar 2016

Ginkgo-Blätter
























An zwei Dezembertagen hat mir Sylvia Ginkgo-Blätter aus Kupfer in den Adventskalender gezaubert. Zwei waren schon vormontiert für Ohrringe, das andere hing an einem Wuschel, der ein Armband ergeben sollte.

Für mich war es aber von Anfang an eine Kette, die ich daraus anfertigen wollte. Ich brauchte nur wenige Perlen dafür neu am Brenner wickeln, zum Beispiel die beiden Tropfen für die Ohrringe. Die meisten anderen Perlen fanden sich in meinen Vorräten.

Ebenfalls in den Ohrringen versteckt sind die kleinsten Perlen, die mir je gelungen sind.

Dieses kleine Set finde ich wunderbar, schon als ich um den Nikolaus herum die Ohrringe auspacken durfte, war ich der Meinung: JA! Das ist das Schönste am ganzen Kalender!
Jetzt im Nachhinein bin ich mir darüber nicht mehr so sicher, es kamen noch einige Tage, an denen ich das gedacht habe...




Nun ab zu "Rums" damit!

Montag, 4. Januar 2016

Montagsmandala (52)

Dieses ist der dritte und letzte Untersetzer, der in meinem Adventskalender für Sylvia versteckt war. Obwohl das Jahr noch ganz frisch ist, werde ich noch einige Male über den Kalender berichten - das ist mir im Dezember zu kurz gekommen.

In diesem Jahr möchte ich wieder in meinen Rhythmus finden: Montags ein Mandala, Mittwochs ein Muster,  Freitags einen Fisch. Ich bin mir ganz sicher, dass das nicht immer klappen wird, aber diese regelmäßig wiederkehrenden Dinge machen mir große Freude.

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Der Schwarm

Mein Schatz des Monats November (weil ich ihn da gemacht habe?) oder Dezember (weil ich ihn da zeige?) wohnt gar nicht mehr bei mir.

Auf ihn bin ich in diesem Jahr besonders stolz. Ich habe es endlich geschafft, einige Fische am Brenner zu wickeln, die zusammenpassen, obwohl jeder seinen eigenen Charakter hat.

Womit kann man einen solchen Schwarm Fische kombinieren? Ich habe bestimmt zehn Fädelanläufe gebraucht, bis ich diese Variante gefunden hatte: Hohlperlen, zum Teil mehrfarbig schillernd, und kleine "Wassertropfen-Perlen" versorgen die Fische mit Hochseeglanz.
Jetzt hat die Kette einen Rhythmus bekommen, der mich glücklich gemacht hat, als er entstanden ist.

Die dazugehörenden Ohrringe haben es leider nicht mehr vor die Kamera geschafft bei mir. Sie sind hier bei Sylvia zu sehen. Sie sind absichtlich schlichter gehalten, damit sie sich der Kette unterordnen. Die Fische sind nicht nur einfacher verziert, sondern auch kleiner als die in der Kette.

Jeden Monat habe ich es in diesem Jahr nicht geschafft, einen Schatz zu entwickeln, ich bin gespannt auf das kommende Jahr...

Bei allen meinen LeserInnen möchte ich mich bedanken, ganz besonders für Eure herzlichen Kommentare, die mir große Freude bereiten. Kommt alle gut hinüber ins nächste Jahr. Ich wünsche uns allen Gesundheit, Freude und Kreativität. Damit meine ich auch die Kreativität, uns Zeit freizuschaufeln für unsere Herzensprojekte wie meine Schätze des Monats.

Liebe Grüße
Heidi



PS: am 1.1.16 hat Sylvia noch über diese Kette berichtet. Bei ihr findet Ihr noch weitere Bilder. Dankeschön für diese Vorstellung, liebe Sylvia. Mir hat es wirklich großen Spaß gemacht, sie anzufertigen - und hätte ich es nicht vom ersten Moment an für Dich getan: Ich weiß nicht, ob ich sie hergegeben hätte.






Dienstag, 22. Dezember 2015

Der kreative Adventskalender



















Schon zum zweiten Mal nahm ich an Grits Kreativem Adventskalender teil, in diesem jahr mit einer Kaffeeseife. Übrigens ist im Begleitbrief ein Tippfehler drin: Nicht bis 2015 sollt Ihr die Seife aufbrauchen, sondern bis Advent 2016.


Liebe Weihnachtswichtel!

Für uns alle habe ich in diesem Jahr eine Kaffee-Seife gesiedet: Latte Macchiato.
In ihr sind in dem dunklen Bereich der Seife große Mengen Espresso enthalten, im hellen etwas Ziegenmilch.
Als Fette habe ich Rapsöl, Kokosnussöl, Olivenöl, Sonnenblumen-Öl, Palmöl, Palmkernöl und Jojobaöl verseift.
Sie ist 5% überfettet, das bedeutet, dass die Haut nicht ausgelaugt, sondern schon durch die Seife leicht nachgefettet wird. 


Auf Duftöle habe ich in diesem Jahr verzichtet, weil Kaffee sämtliche Düfte neutralisiert. Es wäre also nötig gewesen, jede Menge Chemie beizusetzen, um einen eigenen Seifenduft zu erhalten. Die natürlichen Aromen werden durch Kaffee neutralisiert. Was Ihr also riechen könnt, ist der reine Seifenduft. So hat früher die echte Seife gerochen.

Die Seife wurde am 30.8.2015 gesiedet, ist also reif, wenn Ihr sie in den Händen haltet. Sie kann sofort benutzt werden. Da Seife aber lebt, wird sie sich noch verändern und weiter reifen. Vermutlich wird sie kommenden Mai, Juni, Juli am besten sein. Dann ist auch die Zeit des frischen Knoblauchs, dessen Duft sie genauso wie den vom gegrillten Steckerlfisch von den Händen absorbieren wird. Dazu muss man sich nur eine Zeitlang den weichen Schaum um die Finger massieren.

Spätestens 2016 um die Adventszeit solltet Ihr die Seife aufbrauchen, denn dann läuft sie Gefahr, umzukippen und ranzig zu werden.


Ich hoffe, Ihr habt alle viel Freude mit der Seife und verbleibe mit den schönsten Weihnachtswünschen
Eure
Heidi Sonnenlicht


verlinkt mit dem creadienstag.

Freitag, 18. Dezember 2015

Wasserwellenwuschel

Heute durfte ich - pünktlich zum Frische-Fische-Freitag bei andiva - ein zauberhaftes Paar Ohrringe aus dem Adventskalender holen.

Sylvia hat mir Fischlein getöpfert und auf einem wilden Wasserwellenwuschel und einer Perle montiert. Ich freue mich darüber wie ein Bienchenfisch. Wenn ich freitags wieder zum Töpfern gehen werde in die offene Werkstatt, dann werde ich sie tragen.


Dieser Adventskalender ist einfach wunderbar.

Dienstag, 15. Dezember 2015

Heimkehr

Als ich gestern zum ersten Mal nach vier Wochen den Brenner entzündete, war das wie eine Heimkehr. Die Flamme hat mir so sehr gefehlt, das hatte ich unterschätzt.

























Umso glücklicher war ich, dass mir gleich in der ersten Sitzung - neben einer Brandblase am rechten Daumen - gleich eine große Linsenperle gelungen ist.

Ich habe sie gezielt für den Strang grüner Türkise geplant, den ich aus meinem Adventskalender holen durfte, den mir Sylvia geschenkt hat.
Genau weiß ich noch nicht, welche Elemente ich zusätzlich hinzufügen werde, aber viele werden es nicht sein.

Darüber werde ich heute nachdenken. Was macht Ihr am "Creadienstag"?


Montag, 14. Dezember 2015

Keramikuntersetzer

Montagsmandala (50)

Es lag nicht in meiner Absicht, eine so lange Blogpause einzulegen, aber dieses ist mein Sonnentagebuch - und die letzten Wochen waren nicht sonnig für mich.

Nichtsdestotrotz: Adventskalender sind mein Seelenfutter momentan. Das begann schon damit, mir Gedanken zu machen für die Füllungen, die ich in meine Kalender hineintat.

Das Bild hat mir schon Sylvia zur Verfügung gestellt: Am ersten Montag des Kalenders durfte sie ein Mandala auspacken. Ich selbst hatte vergessen, es zu fotografieren: So dunkel war mein November.

Jetzt brennen schon drei Kerzen am Adventskranz.