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Montag, 10. Dezember 2018

Konzentration auf den Mittelpunkt

Montagsmandala (102)

 

Bei den letzten Arbeiten am Dezember-Schatz des Monats habe ich mir ein kleines, leuchtendes Mandala gelegt.

Gerade in der Adventszeit, die so besinnlich sein sollte, fällt es mir schwer, meditative, nicht zweckbezogene Pausen einzulegen und zur Mitte, zur Ruhe, zu finden.

Rosa ist die Farbe, die mir am wenigsten gefällt. Langsam, zumindest manchmal, versöhne ich mich mit ihr - und manchmal ärgert sie mich bis zur Weißglut.

In diesem Mandala mag ich sie.



Montag, 19. Juni 2017

Blütengesteck

Montagsmandala (91) 
























 So ein kleines Blütengesteck ist ein langlebiger Tischschmuck: Buchs, Frauenmantel und Mutterkraut halten sich länger, nur die Rose im Zentrum wird herausgenommen, wenn sie verblüht ist und durch eine neue ersetzt.



Begleitet wird das Ensemble durch einen bemalten Stein.
Aber ist so eine Mutterkrautblüte nicht schon für sich ein perfektes Mandala?

Ihre Blüten sind so winzig, gerade mal ein Zentimeterchen groß.

Montag, 2. Mai 2016

Blaugeblümt

Montagsmandala (64)

 



Blaugeblümt zeigt sich heute mein Montagsmandala.

Die Hauptrolle neben den blauen Blüten ist eine selbstgedrehte Schüssel, die innen längst nicht so schön ist wie an ihrer Unterseite - ein typischer Fall, am liebsten gesehen in der Spülmaschine, da zeigt sie sich von ihrer schönsten Seite.

Die kleinen Blüten aus meinem Garten faszinieren mich jedes Jahr aufs Neue. Das Vergißmeinnicht ist so schön zu beobachten: Vor dem Aufgehen sind die Knospen von zartem Lila, das dann ins Blau umschlägt. Das Zentrum besteht zuerst aus einem gelben Kranz. Ist die Blüte bestäubt, verblasst es zu ebenso leuchtendem Weiß.




















Auch die Traubenhyazinthen verblüffen mich immer wieder: Diese gefüllte Sorte sieht so künstlich aus, dass ich jedesmal meinen Augen nicht traue, sie verblühen zu sehen.

Heute freue ich mich sehr, dass ich es wieder geschafft habe, mir die Zeit zu nehmen für mein Montagsmandala, wieder genau hinzuschauen. Möge diese Woche rund laufen (huhu, Ghislana, dieser Satz begleitet mich jetzt immer beim Mandalalegen, ursprünglich stammt er von Dir, oder?). Ich habe ihn verinnerlicht.

Herzlichen Dank dafür.

Montag, 4. April 2016

Tausendschönchen

Montagsmandala (62)


















Momentan überschlägt sich die Zeit förmlich. Ich komme nicht mehr hinterher. Um so wichtiger ist es mir, mich wieder zu besinnen und langsamer zu gehen.

Also habe ich mich wieder besonnen, wie gut es mir immer getan hat, ein Mandala zu legen, und sei es auch nur ein kleines.

Der Garten gibt wieder einiges Material her. Das Zentrum bildet ein Tausendschönchen. Es hat viele Namen, Maßliebchen zum Beispiel oder gefülltes Gänseblümchen. Aber Tausendschönchen trifft es am besten.

Die Schale an sich ist schon ein Mandala. Da sie vier Achsen hat, habe ich die Blüten danach ausgerichtet.

Zum Fototermin (am MakroMontag) kam ein Marienkäfer angeflogen, leider kein Siebenpunkt.
 



Ich bin ganz traurig, dass Britta aufgehört hat, montags Makroaufnahmen zu sammeln, auch wenn ich mich nicht oft beteiligt habe.
Andererseits kann ich es verstehen, die Welt wird immer schneller. Auch ich mache Abstriche. Leider.


Montag, 7. März 2016

Montagsmandala (60)























































Mein Montagsmandala habe ich mir mal wieder selbst getöpfert.

So kleine Schälchen zieren den Tisch doch sehr.

Vor allem mit Naschwerk. Manchmal, ganz selten, ist es sogar ein gesundes.

Ganz groß. In Makro. Ein Teil des Montagsmandalas im Makromontag.




Montag, 13. Juli 2015

Der Heilkreis des roten Sonnenhutes

Montagsmandala (38)

...oder das Mandala der Echinacea.


























So sahen sie erst aus, bevor ich ihnen Die Blütenblätter abnahm, um sie für meinen Tee zu trocknen.

Das Zentrum leuchtet in einem warmen changierenden Orange, ich könnte stundenlang dieses Farbspiel betrachten.

Die äußeren Blätter habe ich in meinem Mandala mit ganz anderen Farben kombiniert.




In meiner Stickerei nehme ich das Rosa der Blüte auf, setze aber türkisblaue Akzente hinzu, die den Himmel widerspiegeln.

Dieses Mandala ist wieder eine kostbare Momentaufnahme. An dem Cabochon werde ich weitersticken. Es fehlt noch die Umrandung.

Die Blütenblätter sehen in einigen Stunden verschrumpelt aus, werden aber irgendwann ihre Lebensgeister in einer Tasse Tee entfalten.


Und weil ich wohl den einzigen Sonnenstrahl des Vormittags erwischt habe, bekommt auch Britta eine Momentaufnahme.

Montag, 29. Juni 2015

Rosenblüte

Montagsmandala (36)

































Die Rosenblüten, die das große Unwetter am Samstag, als der Garten voller zentimetergroßer Hagelkörner lag, überlebt haben, durften heute vor der großen Hitze ins Haus fliehen.

Hier werden sie erst gelagert, dass die in ihnen wohnenden Insekten herauskommen können.

Dann werden sie getrocknet für Rosensalz, Rosenzucker, Rosentee.

 









Leider hat meine Kamera bei der Wiedergabe der roten Farbe eine Schwäche, in den Rosenblättern sind viel mehr rote Farbnuancen zu erkennen als hier wiedergegeben werden.































Und leiderleider hat sie kein Duftmodul: meine ganze Küche riecht nach dem Mandala.

Aber weil sie so schön sind, schicke ich sie noch zum Makromontag.





Montag, 11. Mai 2015

Muttertagsblüten

Montagsmandala (32)


































Mein Montagsmandala ist dem der vergangenen Woche nicht unähnlich: Im Zentrum steht wieder eine grüne, gestickte Sonne, diesmal noch leuchtender, weil in ihrer Mitte ein geschliffener Kristallglasstein das Licht streut.

Die kleinen Blüten stammen von dem großen Blumenstrauß, den ich zum Muttertag bekam. Der Strauß war in den großen Sturm geraten und hatte dabei diese Blüten verloren. Sie kommen im Mandala zu neuen Ehren, in den kleinen Teller unter der Stickerei habe ich Wasser gefüllt, damit sie länger halten.



































Auf den beiden unteren Fotos liegt die gestickte Sonne in Sylvias Wuschelkette, die sie mir zum Geburtstag geschenkt hatte. Sie war hier schon einmal zu sehen.
Passt das nicht wunderbar zusammen?

Die Großaufnahmen von den Perlen schicke ich Britta.




Montag, 4. Mai 2015

Grüne Frühlingssonne

Montagsmandala (31)

"Mit Essen spielt man nicht", sagte meine Urgroßmutter immer, wenn ich die Erbsen auf meinem Teller hin und herschob. Ich habe damals schon Muster damit gelegt. Das fiel mir heute ein. Meine Mandalas haben oft etwas mit meinem Essen zu tun, sie landen wenig später auf meinem Teller.

Ich genieße es, mit dem Essen zu spielen, wenn es dadurch nicht verdorben wird, sondern essbar bleibt. Der Schnittlauch ist schon im Quark gelandet, zusammen mit Pfeffer, Salz, Zitronensaft, etwas süßem roten Paprika und Olivenöl.



Heute nicht wieder als Mandala wie die Suppe vergangener Woche, aber das kann sich ja noch
ergeben.



Heute hat das Mandalalegen so viel Spaß gemacht, weil ich meine neueste, genähte Perlensonne mit dem handgewickelten Glascabochon in der Mitte dabei hatte. Ich habe erst den Schnittlauch auf den Teller gelegt, dann die grüne Sonne darauf. Beim Schnittlauch schneiden fielen mir die abgeregneten Apfelblütenblätter ins Auge, also eine kleine Menge weißer, unzerknitterter Blättchen gesucht, um die grüne Sonne herumgelegt.



Dann hörte ich die Vergissmeinnichts rufen "Vergiß uns nicht!", pflückte einige ihrer Blütenstände - und hörte die gefüllten Traubenhyazinthen grummeln "... und wir? Sind wir Dir nicht schön genug?" Na gut, dann dürft Ihr eben auch noch mitkommen, morgen bei den angedrohten 30°C überlebt Ihr sowieso nicht.


So legte ich Runde um Runde und fühlte mich dabei immer zufriedener. Diese Wirkung haben Mandalas fast immer auf mich, das ist ganz typisch.



Ghislana hat derzeit einjähriges Jubiläum ihrer Mandalas. Wenn sie schreibt, Mandalalegen sei "... ein lieb gewordenes Ritual, das meiner Seele gut tut. Ich lege meine Sehnsucht nach Ruhe, Heil- und Ganzsein hinein und wünsche mir und uns eine "runde Woche". Zu Wochenbeginn ein paar Minuten ganz mit sich im Frieden sein...", dann kann ich das voll und ganz nachvollziehen. Ich möchte diese Gewohnheit nicht mehr missen und mir fehlt etwas, wenn ich mir die Zeit dafür nicht nehme.

Britta hat den Makromontag von Stephanie übernommen. Ich freue mich, dass dieses Projekt weitergeht.


Montag, 27. April 2015

Montags-Mittags-Mandala (30)

Meine Montagsmandalas waren sehr kurzlebig. Vom Teller wanderte das Gemüse in den Topf, um dann auf dem nächsten Teller drapiert zu werden.































Jetzt bin ich satt.

Ist dieses Minimandala in dieser angetrockneten Möhrenscheibe nicht faszinierend?
Da Stephanie heute zum letzten Mal ihren Makromontag macht, schicke ich ihr diese Aufnahme noch in ihre Sammlung.




Montag, 30. März 2015

Veilchenduft

Montagsmandala (25)

Veilchenduft liegt in der Luft...
Draußen wehte heute schon ein so starker Wind, dass ich mein Mandala in die Küche verlegte. Ich sammelte die ersten Blüten, die ich für den Tee trocknen werde, aus der Wiese: Veilchen und die ersten Schlüsselblumen. Das Zentrum meines Mandalas bildet eine Huflattichblüte. Diese kleinen Sonnenlichter sind faszinierend: die Mitte besteht noch einmal aus lauter winzigen Blüten...








Ghislana hat heute auch ein feines Mandala gelegt, draußen am See.
Stephanie sammelt Makroaufnahmen.