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Samstag, 10. Dezember 2016

Salzig - Seidig - Seifig : Die Meeresseife

Liebe Weihnachtswichtel!

Alle guten Dinge sind drei: in diesem kreativen Adventskalender gibt es zum dritten und letzten Mal wieder eine Seife.
Für uns alle habe ich in diesem Jahr eine Salz-Seife gesiedet: Die Meeresseife.
In ihr sind große Mengen Meersalz (30%) enthalten, außerdem Seide und Ziegenmilch für die sanfte Haut.
Als Fette habe ich Rapsöl, Kokosnussöl, Olivenöl, Kakaobutter, Arganöl und Jojobaöl verseift, also sehr hautfreundliche, pflegende Öle.
Sie ist 5% überfettet, das bedeutet, dass die Haut nicht ausgelaugt, sondern schon durch die Seife leicht nachgefettet wird.




Salzseifen schäumen nicht oder nur sehr wenig. Aber weder für die Reinigung noch für die Pflege kommt es auf den Schaum an. Salzseifen geben eine weiche, zarte Haut. Sie fühlt sich an wie nach einem Bad im Ozean. Dafür müsst Ihr Euch nur unter der Dusche eine Zeitlang mit der Seife abreiben, bis ein dünner Film den gesamten Körper bedeckt. Wenn Ihr den dann abgespült habt, sollte Eure Haut aufatmen.

Die Seife wurde am 18.8.2016 gesiedet, ist also reif, wenn Ihr sie in den Händen haltet. Sie kann sofort benutzt werden. Da Seife aber lebt, wird sie sich noch verändern und weiter reifen. Vermutlich wird sie kommenden Mai, Juni, Juli am besten sein.

Spätestens 2017 um die Adventszeit solltet Ihr die Seife aufbrauchen, denn dann läuft sie Gefahr, umzukippen und ranzig zu werden.


























In diesem Jahr habe ich es tatsächlich geschafft, 24 Seifen einzupacken und zu verschicken, ohne auch nur ein einziges Foto zu machen. Aber Ihr habt alle eine Seife aus einer dieser beiden Chargen erhalten. Die Inhaltsstoffe sind dieselben, die dunklere Variante wurde im Herstellungsprozess schon heiß verseift, also künstlich gealtert, um sie früher hautfreundlich zu machen. 
Diese beiden Fotos habe ich von meinen privaten Seifenstücken gemacht, Eure sehen etwas anders aus.

 Ich hoffe, Ihr habt alle viel Freude mit der Seife und verbleibe mit den schönsten Weihnachtswünschen...

Dienstag, 22. Dezember 2015

Der kreative Adventskalender



















Schon zum zweiten Mal nahm ich an Grits Kreativem Adventskalender teil, in diesem jahr mit einer Kaffeeseife. Übrigens ist im Begleitbrief ein Tippfehler drin: Nicht bis 2015 sollt Ihr die Seife aufbrauchen, sondern bis Advent 2016.


Liebe Weihnachtswichtel!

Für uns alle habe ich in diesem Jahr eine Kaffee-Seife gesiedet: Latte Macchiato.
In ihr sind in dem dunklen Bereich der Seife große Mengen Espresso enthalten, im hellen etwas Ziegenmilch.
Als Fette habe ich Rapsöl, Kokosnussöl, Olivenöl, Sonnenblumen-Öl, Palmöl, Palmkernöl und Jojobaöl verseift.
Sie ist 5% überfettet, das bedeutet, dass die Haut nicht ausgelaugt, sondern schon durch die Seife leicht nachgefettet wird. 


Auf Duftöle habe ich in diesem Jahr verzichtet, weil Kaffee sämtliche Düfte neutralisiert. Es wäre also nötig gewesen, jede Menge Chemie beizusetzen, um einen eigenen Seifenduft zu erhalten. Die natürlichen Aromen werden durch Kaffee neutralisiert. Was Ihr also riechen könnt, ist der reine Seifenduft. So hat früher die echte Seife gerochen.

Die Seife wurde am 30.8.2015 gesiedet, ist also reif, wenn Ihr sie in den Händen haltet. Sie kann sofort benutzt werden. Da Seife aber lebt, wird sie sich noch verändern und weiter reifen. Vermutlich wird sie kommenden Mai, Juni, Juli am besten sein. Dann ist auch die Zeit des frischen Knoblauchs, dessen Duft sie genauso wie den vom gegrillten Steckerlfisch von den Händen absorbieren wird. Dazu muss man sich nur eine Zeitlang den weichen Schaum um die Finger massieren.

Spätestens 2016 um die Adventszeit solltet Ihr die Seife aufbrauchen, denn dann läuft sie Gefahr, umzukippen und ranzig zu werden.


Ich hoffe, Ihr habt alle viel Freude mit der Seife und verbleibe mit den schönsten Weihnachtswünschen
Eure
Heidi Sonnenlicht


verlinkt mit dem creadienstag.

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Tannenbaumseife

Liebe Weihnachtswichtel!

Für uns alle habe ich in diesem Jahr eine Luxus-Seife gesiedet.
In ihr sind große Mengen Ziegenmilch enthalten, außerdem etwas Kokosmilch und Hafermilch. Reine Seide macht sie weich und geschmeidig.
Als Fette habe ich Rapsöl, Kokosnussöl, Olivenöl, Babassu-Öl, Palmöl, Palmkernöl, Jojobaöl, Walnussöl, Kakaobutter und Rizinusöl verseift.
Sie ist 5% überfettet, das bedeutet, dass die Haut nicht ausgelaugt, sondern schon durch die Seife leicht nachgefettet wird.

Leider hat sich die Seifenmasse, als ich zum Beduften die Parfümöle „Hawaiian Flowers“ und „Gartenrose“ zugesetzt habe, als zickig erwiesen (ob es wohl an der Ziegenmilch lag?). Daher haben die Seifen nicht die perfekte Form erhalten, die ich ihnen eigentlich zugedacht hatte.

Da ich neugierig war, wie die Seifen im Gebrauch sein werden, habe ich einen kleinen Teil der Seifenmasse schon heiß verseift, um die Reifezeit abzukürzen – und ich persönlich bin begeistert. Deshalb habe ich auch darauf verzichtet, noch einen neuen Seifenbrei anzusetzen, die Seife wäre sicher nicht besser geworden, sondern höchstens schöner anzuschauen.
Fragt also bitte nicht nach Seifenbildern. Als Sylvia mich einmal fragte, ob ich schon fertig geworden sei mit den Wichteleien für den Kreativen Adventskalender antwortete ich, es nicht zu wissen, es sei zwar nicht schön geworden, aber sehr gut. 
 
Die Seife wurde am 6.8.2014 gesiedet, ist also reif, wenn Ihr sie in den Händen haltet. Sie kann sofort benutzt werden. Da Seife aber lebt, wird sie sich noch verändern und weiter reifen. Vermutlich wird sie kommenden Mai, Juni, Juli am besten sein. Dort passt auch der sommerliche Duft perfekt hin – wobei ich ihn auch in der Winter- und Frühlingszeit liebe, wenn die Sehnsucht nach Blumen am größten ist. Spätestens 2015 um die Adventszeit solltet Ihr die Seife aufbrauchen, denn dann läuft sie Gefahr, umzukippen und ranzig zu werden.

Ich hoffe, Ihr habt alle viel Freude mit der Seife und verbleibe mit den schönsten Weihnachtswünschen

Eure
Heidi Sonnenlicht

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Eine Kette der besonderen Art

... habe ich meiner Wahlmama Maike zum Geburtstag geschenkt.

Sie besteht aus lauter großen Seifenperlen, die auf einer Schnur aufgefädelt sind. In die Schlaufen an den Enden kann sie die Daumen einhängen und sich so ganz einfach den Rücken waschen. Durch das Schrubbeln der Seifenbälle gibt es jedesmal eine winzigkleine Massage gratis.

Für diese Bälle habe ich handgesiedete Seifen kleingeraspelt, neu beduftet und mit wenig Milch eingeweicht, so dass sich die Krümel wieder miteinander verbinden konnten. Aus dem Brei wurden dann die Perlen geformt und gebohrt. Durch das Loch fädelte ich das Packband und setzte vor und nach jeder Seifenperle einen Knoten, damit sie an ihrer zugedachten Stelle bleiben.

Dass diese Lösung, sich ohne akrobatische Fähigkeiten und ohne fremde Hilfe den Rücken zu waschen, funktioniert, hat schon ein Praxistest bestätigt.

Sonntag, 31. März 2013

Hungrige sechs Hasen

Die Hasen hatte ja in den letzten Tagen wirklich viel zu tun - und das in dem Schnee!
Deshalb sind sie jetzt zu Recht hungrig und haben sich ihre Möhren redlich verdient!.

Diese Seife war meine liebste Küchenseife - jetzt ist sie leider schon alle.

Sie setzte sich aus drei rein natürlichen Seifenmassen ohne Farb- und Konservierungsstoffe zusammen: Die Rübe erhielt ihr Möhrenrot von unbehandeltem Palmöl und der Boden aus starkem Kaffee und Milch, die beim Verseifen auch braun wird von der Reaktionshitze. In der hellen Seife hatte ich die Seide versteckt.

Der Hasenstempel besteht aus Fimo - und nein, rechts unten schwimmt kein verunglückter Hase, das ist ein Fisch, mein Signetstempel als "Seifenfisch". Aber heut ist garnicht Freitag! April!April! Nein. Ists auch noch nicht. Ihr bringt mich ganz durcheinander, Ihr Hasen!

Ich wünsche Euch allen ein Frohes Osterfest !

Freitag, 22. März 2013

Seifenfisch (fff12)

Andiva zeigt heute eine eingefilzte Seife und stellt die Frage : "Und bei Euch so?"

Da ich meine Fische, die ich heute zeigen wollte noch nicht fertiggestickt habe, seht Ihr alte Fotos. Ja, an meinem Zeitmanagement darf ich noch arbeiten.


Mit dieser Seife habe ich 2007 an einem Wettbewerb teilgenommen, mein Gott, wo ist die Zeit geblieben? Damals war ich sehr oft in Claudia Kaspers Forum unterwegs.

Seit ich mich ausschließlich mit selbstgesiedeten Naturseifen wasche, habe ich keinerlei Hautprobleme mehr.

Auf dem großen Foto oben ist eine regelrechte Fischesammlung, wird mir grad bewußt: der alte bemalte Seidenstoff im Untergrund stammt aus den 80er Jahren des vergangenen Jahrtausends.
Die Verpackungstüten sind jede anders. Auf dem Beipackzettel sind die Inhaltsstoffe angegeben, das war eine ganz schön lange Liste.

So aufwändige Seifen mache ich nicht mehr, jetzt habe ich meine Lieblingsrezepte und verzichte auf viel Schnickschnack, vor allem auf Inhaltsstoffe wie Farben, die die Seife nicht wirklich besser machen, außer optisch vielleicht.

Gute Seifen mit einem voluminösen, glatten Schaum, wie er zum Beispiel von einer Seife mit Babassu-Öl, Seide und Ziegen- oder Schafsmilch gebildet wird, würde ich nie einfilzen.

Zu Filz und Nadel greife ich, wenn mir der Schaum nicht gefällt, wenn er zu kleinblasig ist oder gar schmierig, wie es bei reinen Olivenölseifen der Fall sein kann. Dann bekommen die Teile einen dünnen Mantel aus Schafwolle. Bei jeder heißen Dusche wird der Mantel fester durch die Reibung auf der Haut - das finde ich faszinierend.

An Bälle filze ich eine Daumenschlinge an, damit die Seife mir nicht wegflutscht.