Montag, 11. Juli 2016

Alltag, auf dem Frühstückstisch

Montagsmandala (66)


Heute habe ich mich sehr gefreut, als diese beiden Fotos in mein Mailfach geflattert sind, wie meine Freunde die Schälchen benutzen, die ich ihnen zu ihren Geburtstagen geschenkt hatte.

Mandalas in Gebrauch auf dem Frühstückstisch, so soll es sein.











Donnerstag, 30. Juni 2016

Zwölftelblick im Juni



Ich gebe zu, ich bin sehr spät dran mit Einstellen diesmal. Seit der Kirchturm nicht mehr zu erkennen ist, hat der Blick an Anziehungskraft verloren.
Hier habe ich den ersten sonnigen Tag mit saftigen Farben erwischt.
Der Juni war grau in grau, vollkommen verregnet. Die Erdbeeren sind entweder bis zur Geschmackslosigkeit verwässert, oder sie schimmelten. Der Garten versank mehrmals im Wasser, nur die Hochbeete waren glücklich über das viele Nass - und die Wiesen im Tal, sie sind grün wie in Irland.

Dienstag, 28. Juni 2016

Slow Fashion

Schon vor einer Weile zeigte mir Ranja die Arbeiten von Alabama Chanin, die handgenähte Kleidungsstücke mit verschiedenen Applikationstechniken herstellt.

Ihr Konzept begeistert mich. Ich fand in meinem Schrank zwei alte T-Shirts, beide mit echten Flecken, die auch durch mehrfaches Waschen und Bearbeiten nicht zu entfernen waren.

Das dunklere schnitt ich auseinander, das hellere wurde mit Textilfarben bedruckt. Durch beide Lagen hindurch steppte ich auf den Farbkanten entlang. Die obere Lage erhielt Löcher, :-) mit denen ich die Flecke wegschnitt.





Sonst habe ich immer gespottet, jeden Fleck würde ich weg bekommen, notfalls mit der Schere. Da glaubte ich aber nicht daran, dieses Prinzip jemals so effektiv einsetzen zu können.

Jetzt habe ich immer den Gedanken, das T-Shirt grinst sich eins, wenn ich mir diese Blume so ansehe.

Slow Fashion trifft es wirklich: Diese Detailbilder habe ich im Abstand von jeweils zwei Tagen aufgenommen, eben mal schnell ist so ein Kleidungsstück nicht genäht.

Ich bewundere jede, die es schafft, sich ein ganzes Kleid so zu sticheln.






Nun geh ich mal gucken, was Ihr so gemacht habt zum creadienstag.



Freitag, 3. Juni 2016

Ein Zackenbarsch mit Putzerschnecken
























ist in meinen Garten eingezogen. Er bildet die Krone des Bohnentipis. Ich stelle mir vor, wie verschiedenfarbig blühende Stangenbohnen sich an den Seilen hinaufwinden und ich Bohnen ernten darf, so oft ich möchte...

Zwar wünsche ich mir schon seit Jahren, zu den Selbstversorgern zu gehören, aber in unsrem kleinen Garten will das wohlgeplant sein. Mit dem Bohnenzelt komme ich diesem Vorhaben hoffentlich einen großen Schritt näher.

Der Zackenbarsch hat sich gesträubt, in Form zu kommen. Vier Freitagnachmittage habe ich an ihm gebaut, geglättet, eingeritzt, engobiert, wieder abgewaschen, erneut eingeritzt, nach dem Schrühbrand wieder engobiert, glasiert - und endlich! Aufgebaut...

Nur ein paar Seile fehlen noch...

























Nun müssen die Bohnen nur noch wachsen - und sich gegen die spanischen Nacktschnecken durchsetzen...





Der große Zackenbarsch mit seinen Putzerschnecken hinter den Flossen darf nun zu Andiva.

Dienstag, 31. Mai 2016

Zwölftelblick im Mai


Ich habe unterschätzt, wie sehr das Laub den Blick auf die Kirche verdecken würde. Ich musste ein wenig in die Knie gehen, damit sie überhaupt zwiwschen den Birken sichtbar wird.
Direkt daneben in dem Kornfeld leuchtet der Mohn. Überhaupt freue ich mich, welche Blüten hier in den Feldrainen wieder auftauchen: Kornblumen, Kamille, wilde Wicken - und natürlich der leuchtende Mohn.



Tabea sammelt Zwölftelblicke.

Montag, 23. Mai 2016

Mandala mit Kerzenschein

Montagsmandala (65)

Draußen windet es, stürmt und pustet...



Also habe ich ein neues Mandala mit Kerzenschein auf den Küchentisch geholt :-), auf dass die Woche wieder rund läuft!

Die Schneckchen sehen so gemütlich aus, wie sie sich aneinanderkuscheln...

Donnerstag, 19. Mai 2016

Vernal Equinox

Schon zum zweiten Mal habe ich dieses wunderschöne Muster gestrickt, wieder mit Perlen darin. Die Wolle dafür habe ich selbst gesponnen. Mein Sohn hatte mir einen Sack bunte gekämmte Wolle geschenkt. Die Grün-, Blau- und Violettöne habe ich in dem Garn versenkt, zusammen mit selbstgefärbter türkisblauer Bandwolle.

Ich habe noch etliche Meter dieser Wolle übrig - und ich weiß auch schon, was daraus werden soll, allerdings muss ich dafür noch einige Stunden spinnen.

Da die Wolle mit ihren 520m/100g um einiges dünner ist als die handelsübliche Sockenwolle vom letzten Vernal Equinox, habe ich die 3,5er Stricknadel hergenommen. Vor dem Spannen sah das Tuch so klein aus, dass ich noch einige Zeilen zusätzlich an den Rand gestrickt habe.


Zum Glück hat sich das Tuch beim Spannen soviel vergrößert, dass es mir jetzt gefällt.


























Nur für mich: also RUMS!