Samstag, 28. März 2015

Zwölftelblick im März

Der März war stürmisch und durchwachsen.
Ich hatte schon die ersten aufbrechenden Knospen an den Zweigen meines Baumes erwartet, aber dafür ist es noch zu früh.
Auf den Feldern bestimmt das Stroh des vergangenen Jahres noch die Farbe. Das Wetter ist zwar gerade sehr frühlingshaft: nachts haten wir milden Regen, tagsüber immermal wieder Sonnenschein zwischen den Wolken - aber die Landschaft sieht noch nicht so frühlingshaft aus wie die Gärten, in denen Märzenbecher, Narzissen, Veilchen, Primeln und die ersten Hyazinthen blühen.







Tabea sammelt Zwölftelblicke.


Freitag, 27. März 2015

Steinbutt

























Es ist Freitag und es gibt frischen Fisch.

Ich bin ganz glücklich, dass mir wieder ein solches Exemplar gelungen ist: ein glatter, glänzender, glitschiger Knutschfisch, der sich auf dem Meeresgrund zwischen den anderen Steinen perfekt verstecken kann.

Wie an den Augen zu erkennen ist, handelt es sich um Tiefseefisch, deswegen ist diese Art hier oben nicht so bekannt.

Ich schicke ihn mal zu Andiva.




Fische fangen Freude

Bei Anja von "Wortspuren" gewann ich diese Kalligrafie.

Da ich Menschen sehr bewundere, die eine so schöne Schrift beherrschen und dabei auch noch Fische einbeziehen, besuche ich Anjas Blog regelmäßig, in letzter Zeit jeden Freitag. Am allerschönsten finde ich ihre dahingeschriebenen Fische wie zum Beispiel diesen hier. Das sieht so leicht aus, so spielerisch, wie die Schwanzflosse in einer Art Pfauenfeder endet: traumschön.
Aber auch ihre Wochenwörter schaue ich mir regelmäßig an. Anja versteht es, Worten durch kalligrafische Interpretation Leben einzuhauchen.
Ich freue mich sehr über meinen Gewinn. Es war mir schon eine große Freude, ihn auszupacken.
In gestochener Schönschrift hingen Zettel an einem Päckchen, das nach dem Öffnen ein zweites freigab, mit noch einem Anhänger daran: ja, liebe Anja, ich werde viel Freude haben damit. Vielen herzlichen Dank, das Bild ist einfach wunderbar.











Deshalb darf es heute auch zum Freutag reisen.

Donnerstag, 26. März 2015

Frisch aus dem Ofen

kommt dieses Ringtop.
Ich habe es noch nicht einmal abgeschliffen, aber es ist so viel besser geworden als das gestrige, dass ich es Euch gleich noch zeigen möchte: Es ist meins! Und deswegen: ab zu "Rums"!
Ganz perfekt ist es noch nicht. Das ist es erst, wenn alle Linien gerade auf den Mittelpunkt zulaufen, aber ich muss grad selber grinsen: ab einem bestimmten Perfektionsanspruch hat man es schon schwer.


Dienstag, 24. März 2015

Hohle Stringerkringel

In den letzten Tagen sind bei mir wieder Hohlperlen entstanden, diesmal mit einem Kringelmuster aus Sis-Stringern, silberummantelten Elfenbeinglas-Fäden.
Es sind sechs große bis riesige Perlen in anwachsendem Größenverlauf, die sich für eine asymmetrische Kette eignen - eine Herausforderung für den creadienstag. Mir gefallen sie schon, wie sie auf meinem Quilt liegen.


Montag, 23. März 2015

Duftende Tulpen

begleiteten mich, als ich heute vormittag an vielen kleinen Minimandalas herumschnitzte.

Montagsmandala (24)














Trotzdem hatte ich noch Lust auf ein größeres. Es ist auf dem Terrassentisch entstanden, in Zentrum der Tulpenstrauß mit den knospenden Forsythien in einer selbst getöpferten Vase, in einem Steinkreis derer, die noch auf ihr eigenes, aufgezeichnetes Mandala warten.

Jede Blüte bildet ihr eigenes, unwiederholbares Mandala. Die ersten stark duftenden Tulpen des Jahres finde ich immer unwiderstehlich.

Heute Nacht soll vielleicht noch einmal Regen kommen, da werde ich die Blumen vorher lieber ins Haus holen.












































Hier sind die Minimandalas, zu einem großen vereint: Ringscheiben, die ich am Vormittag aus Ton geschnitzt habe. Einige von ihnen sind für einen Tausch bestimmt. Sabine, gefällt Dir der Anfang schon?

Du darfst Dir dann aussuchen, welche und wie viele Du möchtest.

In der Mitte liegen zwei übereinander, eine große schwarze und die kleinere Blüte. Übereinander gefallen sie mir zwar, aber das funktioniert nicht, weil die Mutter nicht mehr greift - der Gewindestab am Ring ist zu kurz..


Sonntag, 22. März 2015

Frühling

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Frühlingspost-Aktion von Tabea Heinicker und Michaela Müller.

In mehreren Gruppen zu je acht Frauen werden je acht Buchstaben auf Klappkarten gezeichnet: Jede Frau einen Buchstaben des Wortes Frühling.
Sieben davon werden verschickt, eine behält jede für sich.
Nach acht Wochen kann sich jede das Wort "Frühling" aus den Karten zusammensetzen.
 
Den ersten Buchstaben erhielt ich in dieser Woche von Erika eine fröhliche Karte mit Grüßen von Fischers Fritzeline, die flinke Frühlingsfische fischt.




Alle Beiträge zur Frühlingsaktion werden hier gesammelt, ein großer Ideenpool. Ich bin froh, dass ich meine sieben Briefe schon zugeklebt und fertig frankiert liegen habe.