Mittwoch, 2. Oktober 2013

Vogelfutter

Kaum sind die Vogelfutterkekse in der Schüssel, kommen die Piepmatzen angeflogen...



Nein, das stimmt gar nicht, meine Keramikvögel können nicht fliegen.
Aber dass die Kekse immer ganz schnell alle sind, können alle Mädels auf den diversen Perlentreffen bestätigen. Dahin bringe ich sie gerne mit.

Sie sind ganz einfach zu backen:
Ein Ei wird zusammen mit 100g Mascobadozucker, einer Prise Nelkenpulver und einem Fitzelchen Salz schaumig gerührt. In dieser Masse werden 375g Sonnenblumenkerne versenkt. Wenn sie nicht reichen, ergänze ich mit gehackten Mandeln, Erdnüssen, Walnüssen..., was der Schrank so hergibt.

Das wars schon für den Teig. Nun setze ich mit zwei Löffeln kleine Häufchen aufs Backpapier und drücke sie flach. Das Blech kommt für sechs bis sieben Minuten in den Herd, bei 180°C Umluft. Die Kekse sind fertig, wenn sie ringsum hell- bis goldbraun verfärbt sind. Wenn sie zu dunkel werden, nehmen sie einen unangenehm bitteren Geschmack an.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Dienstag, 1. Oktober 2013

Ein Zuhause für die Socken-UFOs

Wenn ich unterwegs bin, habe ich meist entweder eine angefangene Perlenkette zum Weiterhäkeln dabei oder ein unfertiges Paar Socken.

Für das Strickzeug habe ich mir eine Rolle genäht und gequiltet.


Solche kleinen Projekte eigenen sich immer gut, um Reste zu verbrauchen. Gerade um die selbstgefärbten Schnipselchen tut es mir sonst Leid.

Das Foto zeigt den Aufbau der Patches im wilden Log-Cabin-Muster. Das ist ganz einfach: Man beginnt mit einem Flicken und näht immer rundherum den nächsten Streifen an, bis die gewünschte Fläche groß genug ist.

Dann ein schmaler Rahmen und ein breiterer, ganz nach dem Motto: "Passepartout macht Kunst im Nu" - fertig.

Nun wird freihandgequiltet. Diesmal habe ich mich nach den Patches gerichtet und im bunten Zentrum mit einer Blütenform begonnen.

Ringsum die Blattformen überschreiten schon die Grenze zwischen Bild und Rahmen.



An eine Schmalseite habe ich ein Täschchen für Werkzeug, z.B. Häkel- oder Sicherheitsnadeln, angenäht.

Die runden Seitenflächen werden aus bezogenen und gepolsterten Cremeschachteldeckeln gebildet.

Hier stecken Wollnadeln und Maschenmarkierer.

Mein erster Beitrag für den Creadienstag.




Montag, 30. September 2013

Das Gold der Tuareg - die Ohrringe

Sylvia meinte in einer Mail an mich: "Deinen Schatz des Monats durfte ich ja gestern schon bewundern und ich muss sagen, er ist mal wieder viel schöner als auf den Bildern. Schade finde ich,
dass du die Ohrringe wieder nur so klein gezeigt hast. Die sind doch ein eigenes Foto wert. Zeig doch was du kannst und machst."
Hier also ein kleiner Nachtrag. Sylvia, ich werde es mir zu Herzen nehmen und gründlicher über meine Präsentationen nachdenken.

Samstag, 28. September 2013

Das Gold der Tuareg

Das Gold der Tuareg ist kein richtiges Gold, es ist eine Messinglegierung in einem warmen Goldton.
Beim Perlenwickeln entstand durch winzige Mengen Silberbraun auf Elfenbein genau dieser Farbton, leider habe ich ihn beim Fotografieren nicht erfassen können.
Die fünf afrikanischen Messingperlen, die mir die Iris mal geschenkt hatte, habe ich nebem zwei Perlen aus grüner Jade mit meinen handgewickelten Glasperlen vereint. Ergänzt wurde das Set aus zwei Ketten - einer kurzen am Hals anliegenden und einer langen für Pullover - und zwei Paar Ohrringen nur noch durch einige in Olivtönen umhäkelte Oliven und Kugeln und mit Rocailles in meinem Lieblingsfarbton: Toho 221.




Freitag, 27. September 2013

Steinbeisser (fff39)

So hatte er ausgesehen, mein Steinbeisser, bevor er in den Platzregen kam...
Nun sah er leider aus wie auf dem unteren Bild. Ich überlegte mir, ob ich die beiden Hälften auf ein Velour klebe und ringsum mit Perlenstickerei versehe.
Während ich noch darüber nachdachte, wedelte eine Windbö die beiden Hälften in den Terrassenteich.

Manches erledigt sich von selbst. Darum braucht man sich gar nicht kümmern. Ist das nicht tröstlich?
Mehr Fische bei Andiva.

Dienstag, 24. September 2013

Wie Weihnachten

Es ist genau wie Weihnachten.

Gestern klingelte der Postbote, überreichte mir einen kleinen Würfel. Natürlich habe ich gleich das Packpapier abgefetzt, um darunter dieses schöne Kupferglanzpapier zu finden, das zweite Papier habe ich schon sehr sorgfältig entfernt. Darin eine duftende Schachtel..., in ihr die Bonbons... das ist wie Weihnachten.

Wie Advent.

Ein Bonbon habe ich geöffnet, eine große runde Kugel. Wunderschön. Mir wurde ganz feierlich zumute.

Ich habe beschlossen, mir die anderen Bonbons aufzuheben für bedürftige Stunden, wenn ich mal einen kleinen Sonnenstrahl brauche für die Seele.


Heute morgen habe ich das zweite Bonbon geöffnet: Die heutige Perle gefällt mir noch besser...

Das Päckchen hat eine Vorgeschichte: Im Januar bei Uwes erstem Perlentreffen traf ich Fabienne persönlich.

Sie wünschte sich von mir eine gehäkelte Perlenkette - dafür hat sie mir nun diesen Würfel gepackt.




Ich könnte versinken in diesen Murrinimustern.

In dieser Technik ist Fabienne die Großmeisterin.

Und das schönste ist: Ich habe noch etliche Bonbons auf dem Wohnzimmertisch liegen!

 Ich bin schon sehr gespannt darauf, was ich mir aus diesen Perlen wohl fädeln werde. Das wird nicht einfach.

Darauf freue ich mich: Stunde um Stunde diese Schätze in den Händen zu halten, dieses dazuzutun..., jenes..., alles wieder weg...

Aber erstmal freue ich mich auf die andern Bonbons.

Liebe Fabienne, hab ganz großen Dank dafür.

Montag, 23. September 2013

Zwölftelblicke im September

Viel geregnet hat es.
Der Himmel war meistens wolkenverhangen, die Stimmung trüb.

Der blaue Himmel würde nicht mal reichen, um eine Hose draus zu nähen, hätte meine Schwiegermutter gesagt.

Der Baum vor der Kirche hat es das ganze Jahr über nicht geschafft, ein  durchgehendes Blätterkleid anzulegen - nur so ein paar Blattbüschel über die Krone verteilt.





Weitere Zwölftelblicke im Herbsting  bei Tabea.