Sonntag, 12. April 2015

früHling

























Bei der Frühlingspost von Tabea und Michaela bekam ich das "H" zugewiesen, zu dem ich durch meine Initialen ohnehin ein enges Verhältnis habe. Ich wußte sofort, wie ich es umsetzen möchte: in einem zarten, hellen Grün, mit Zeichnungen umrandet.
























Also nahm ich meinen Aquarellpinsel, legte die Flächen an für den Buchstaben - und zeichnete so nach und nach die Hintergründe. Da mir das "H" dann doch etwas langweilig erschien, spendierte ich ihm noch einige weiße Kringelchen.

Zuletzt entwarf ich den Umschlag - und freute mich, dass ich eine so passende Osterhasen-Briefmarke fand.

Die Aktion macht mir große Freude. Ich finde es spannend, wie unterschiedlich die Buchstaben interpretiert werden.

So sieht unser Wort bisher im Zusammenhang aus:

Hier werden die einzelnen Beiträge gesammelt.

Donnerstag, 9. April 2015

Cabochons und Ringtops























Gestern saß ich am Brenner und traute meinen Augen kaum: Das Glas tat, was ich wollte!
Das macht es ganz selten, ich konnte gar nicht mehr aufhören vor Begeisterung. Selbst das EDP, das extremly detrifying Pink (extrem entglasendes Rosa), ist mir nicht weggebritzelt und löchrig geworden, wie es das sonst so gerne tut.

Okay, die Sterne, die in der Mitte entstehen, dürften noch gleichmäßiger sein, vielleicht.

Aber vielleicht machen auch diese kleinen Unregelmäßigkeiten den Charme dieser Sternchen aus? Und noch mehr Symmetrie würde den Reiz des Handwerklichen schmälern? 

Das sind Fragen, die ich nach wie vor für mich klären muss.

Fotografiert habe ich die Glasteile auf einem alten Kalenderblatt von Natalja Schäfer, das kam mir gerade unter die Finger und überraschte mich mit seinen Farben.

Genau weiß ich noch nicht, was aus ihnen werden wird. Da mich noch von der Waldeule her das Embroideryfieber gepackt hat, wird es wohl ein Collier werden.

Momentan fände ich es zu schade, die Teile voneinander zu trennen - sie überhaupt wieder herzugeben. Deshalb dürfen sie heute erstmal zu RUMS.

Dienstag, 7. April 2015

Die Isar

Zur Isar habe ich einen besonderen Kontakt. Früher bin ich wöchentlich wenigstens zweimal am Fluss entlanggeradelt, habe mich auf den Steinbänken ausgeruht und Steine gesammelt, Rohlinge zum Mandalazeichnen.

Umso mehr habe ich mich über mein Thema gefreut, als Barbaras Mail ankam: "Du, wir müssen einen geheimen Quilt nähen, frag nichts. Nur soviel: Dein Flicken soll 25x40cm groß sein, plus Nahtzugabe. Dein Thema ist die Isar. Abgabe am 1.4."

Mittlerweile ist die Aktion kein Geheimnis mehr. Unsere Fumiko von der Quiltgruppe "Freisinger Schnipsis" zieht zurück in ihre Heimat Japan. Als Abschiedsgeschenk nähen wir ihr einen Quilt, der sie immer an ihre Freisinger Zeit erinnern soll. Jede von uns hat eine andere Aufgabe erhalten, ein Freisinger Bauwerk zu patchen.

Sollte Fumiko es in diesem Jahr nicht schaffen, für den Kalender 2016 einen Teppich zum Thema "Häuser" zu nähen, werden wir den Gemeinschaftsquilt unter ihrem Namen in den Kalender aufnehmen.

Was macht Ihr denn so creadienstags? Ich schicke heute schon den 50. Beitrag dorthin, ein Jubiläum - wie die Zeit vergeht. Ich hab doch grad erst angefangen zu bloggen...


Montag, 6. April 2015

Das Montagsmandala (26)
























Ich gebe zu, gewickelt habe ich den Cabochon (oder heißt es das Cabochon?) nicht erst heute.

Aber liegt er (es?) nicht schön auf diesem balinesischen Batikdruck?

Diese warme rote Farbe ist entstanden aus einem goldhaltigen roten Glas, dem rubino oro, in Verbindung mit Opalgelb, EDP, lila, hellem und dunklem Türkis.



Wenn die Dots jetzt alle in einem regelmäßigen Kreis sitzen würden:
Wäre der Cab dann perfekt?
Oder wäre er es dann nicht mehr?




Sonntag, 5. April 2015

frÜhling

Der dritte Buchstabe der Frühlingspost kommt von Gerdi, "Lost im Papierladen".

Während die Federn von den Frühlingskämpfen der balzenden Vogelmänner vom Himmel herabfliegen, lugt ein vorwitziges Blümchen aus der schützenden Hülle des "Ü" hervor.

Auch diese fröhlich anmutende Karte passt gut zu ihren Vorgängerinnen.

Ich verrat Euch etwas: Ich habe auch schon den vierten Buchstaben.

;-)

Aber den zeige ich Euch erst nächsten Sonntag!

Habt noch ein schönes Osterfest!


Hier sammelt die Frau Müllerin die Frühlingspostbeiträge.

Freitag, 3. April 2015

Der schönste Vogel unter der Sonne
























ist mir gestern zugeflogen. Per Einschreiben. "Blimmmmlimmmmm" rief er von der Tür her, der Postbote ließ sich den Empfang quittieren - und ich traute meinen Augen kaum: Ein Brief von Manu, und welch ein schöner!

Heraus kam ein kleines Päckchen und eine Gute-Laune-Postkarte. Die brauche ich nur anzuschauen und merke, wie mir das Herz aufgeht.
Als ich dann von dem kleinen Päckchen die große Schleife entfernte, was kam heraus? Ein kleineres Päckchen in Geschenkpapier.

Und da raus? Seidenpapier. Ich wurde immer gespannter - und traute meinen Augen kaum, als ich diese Focalperle fand.


































Sie ist so wunderschön..., mir fehlen einfach die Worte dafür. Sie hat so eine Tiefe, man kann richtig in ihr versinken.

Manus Perlen habe ich von Anfang an bewundert. Sie erscheinen so lebendig, so schwatzhaft. Sie erzählen Geschichten von den Reisen der Vögel, der Fische, der Königinnen, von Blumen, Blütenknospen und Sonnenstrahlen.

Ich habe schon oft vor dem Bildschirm gehockt und Manus Perlen angehimmelt.

Sie wirken so zart, ätherisch, als würden sie sich gleich wieder in Luft auflösen können, oder in Wasser.

Ich laufe seitdem auch ständig ins Wohnzimmer, nachzuschauen, ob das Vögelchen noch da ist. So ganz traue ich dem Frieden nicht - ich kann es noch garnicht glauben, so unerwartet einen so wundersamen Schatz geschenkt zu bekommen.

Sie werden sich wohlfühlen bei mir, die beiden Vögel, liebe Manu, ich werde sie gut umsorgen.

Auf meine Kleister-papierschachtel passen sie schon gut, oder?

Hab ganz großen herzlichen Dank dafür. Die Perle war in dieser Woche meine größte Freude.

echt. ich schwör. :-)





Donnerstag, 2. April 2015

Die Waldeule































war das Thema meines Schatzes des Monats März, der leider erst mit zwei Tagen Verspätung fertig geworden ist. Die Eule selbst hatte ich schon im Dezember vergangenen Jahres bei einem Perlentreffen in Arnstorf begonnen, als Caro mir so hilfreich unter die Arme griff.

Im Februar begann ich dann, wieder in Arnstorf unter Caros Fittichen, mit den Ohrringen, die ich auf dem Perlentreffen der Perlhühner in München fertignähte.

Für die Kette selbst, die Aufhängung, brauchte ich dann noch einmal so lange, weil ich mich nicht entscheiden konnte zwischen Herringbone mit 6 Perlen in der Runde, Herringbone mit vier Perlen, Right Angles Weave in der Fläche oder Cubic RAW mit vier oder mit sechs Perlen pro Runde... In jeder Technik fädelte ich ein paar Probezentimeter - und dann legte ich alles wieder hin, weil ich mich nicht entscheiden konnte.

Aber dann dachte ich, es ist eigentlich egal, schön waren die Teile alle, also entschied ich mich einfach für meine Lieblingstechnik, das CRAW. Gestern fädelte ich die letzten Perlen, abends wurde die Eule schon ausgeführt zum Treffen unserer Quiltgruppe.








Es ist mein erster ernsthafter Versuch, die Embroiderytechnik zu verstehen. Ich bin mit dem Ergebnis ziemlich zufrieden. Auf den Fotos blitzt zwar besonders bei den Ohrringen weißer Untergrund hervor, aber beim Tragen fällt dieser helle Streifen nicht auf.

Diese Technik macht mir solche Freude, dass mir schon vier weitere Sets im Kopf herumschwirren. Nun brauche ich nur noch Zeit...



Das Set besteht aus einer Kette, einem Paar Ohrringe und einem Ring. Für den Wechselring habe ich eine Ringscheibe in Herringbone gefädelt und am Brenner ein Ringtop in passenden Grüntönen gewickelt: eine Frühlingsanemone, wie sie hier im Ampertal herrlich wild blüht, für die Waldeule.











Da es wieder nur für mich ist: ab zu "Rums"!