Dienstag, 13. Mai 2014
Kürbis? Um diese Jahreszeit?
Dienstag, 6. Mai 2014
Frühling
Im Untergrund seht Ihr mein Ufo, an dem ich mal wieder weiterstricke. Seit Wochen denke ich: Bis zum Donnerstag bekommst Du die Jacke fertig. Ob ich es bis übermorgen schaffen werde? Das Schwierigste daran ist, die Rufe des Spinnrads zu ignorieren...
Und was macht Ihr so "creadienstags"?
Donnerstag, 1. Mai 2014
Zwiebelzopf
...ist der Name dieser Jacke. Die Wolle ist mit Zwiebelschalen gefärbt, die gelben Schattierungen mit gelber Schale, die grünen mit roter.
Das Foto zeigt die Färbungen auf Sockenwolle: Zwiebelschale ergibt ungeheuer intensive leuchtende Farbtöne - und Sonja, mein Pommelchen, das mir mal eine liebe Frau geschenkt hat. Es passt auch heute noch auf meine Stricksachen auf.
Die Jacke wurde in Patchworktechnik gestrickt, Zopffläche für Zopffläche. Wenn eine Partie beendet war, nahm ich seitlich mit dunkelgrün gefärbter Wolle Maschen auf, strickte hin und her, nahm neue Maschen auf für den nächsten Zopf, strickte den bis hoch undsoweiter.
Diese Technik ist mir einmal in der S-Bahn nach München begegnet - ich war ganz fasziniert von dem Teil, das diese Frau dort strickte.
Damals - 2008 - war das Patchworkstricken noch nicht verbreitet, jedenfalls noch nicht auf unserem Dorf.
Eigentlich hatte ich gehofft, heute mein Ufo zeigen zu können, von dem ich schon vergangene Woche berichtet habe - aber das weigert sich hartnäckig, sich fertigstellen zu lassen. Ich dachte es bald soweit zu haben, steckte es in die Waschmaschine - und beim Trocknen stellte sich heraus, dass die vordere Passe innen (aus anderer Wolle unbekannter Herkunft und Zusammensetzung) sich nicht dehnt! Also darf ich wieder die Blenden abräufeln, die Innenpasse verlängern, neu zusammennähen, Blenden neu stricken...... Phhhhh!
Also ab zu "Rums" mit dem Zwiebelzöpfchen!
Habt einen schönen Maifeiertag!
Das Foto zeigt die Färbungen auf Sockenwolle: Zwiebelschale ergibt ungeheuer intensive leuchtende Farbtöne - und Sonja, mein Pommelchen, das mir mal eine liebe Frau geschenkt hat. Es passt auch heute noch auf meine Stricksachen auf.
Die Jacke wurde in Patchworktechnik gestrickt, Zopffläche für Zopffläche. Wenn eine Partie beendet war, nahm ich seitlich mit dunkelgrün gefärbter Wolle Maschen auf, strickte hin und her, nahm neue Maschen auf für den nächsten Zopf, strickte den bis hoch undsoweiter.Diese Technik ist mir einmal in der S-Bahn nach München begegnet - ich war ganz fasziniert von dem Teil, das diese Frau dort strickte.
Damals - 2008 - war das Patchworkstricken noch nicht verbreitet, jedenfalls noch nicht auf unserem Dorf.
Eigentlich hatte ich gehofft, heute mein Ufo zeigen zu können, von dem ich schon vergangene Woche berichtet habe - aber das weigert sich hartnäckig, sich fertigstellen zu lassen. Ich dachte es bald soweit zu haben, steckte es in die Waschmaschine - und beim Trocknen stellte sich heraus, dass die vordere Passe innen (aus anderer Wolle unbekannter Herkunft und Zusammensetzung) sich nicht dehnt! Also darf ich wieder die Blenden abräufeln, die Innenpasse verlängern, neu zusammennähen, Blenden neu stricken...... Phhhhh!
Also ab zu "Rums" mit dem Zwiebelzöpfchen!
Habt einen schönen Maifeiertag!
Dienstag, 29. April 2014
Ich glaub, ich spinne... soooo viel Wolle!
In den vergangenen Wochen habe ich viel Zeit am Spinnrad zugebracht. Ich habe aus der Wolle auf dem obersten Bild (Merino aus der Wollfabrik, Farbe Beere multicolor und Pink) auf einer Spule und den Batts vom 3.3. nebst einem multi-blauen Strang und braunen Resten auf der anderen eine dünne Wolle gezwirnt für einen Kapuzenmantel.
Insgesamt sind es 3650m geworden bei einer Lauflänge von durchschnittlich 416m pro 100g - das dürfte reichen.
Und was macht Ihr so "creadienstags"?
Montag, 28. April 2014
Zwölftelblick im April
Noch dominieren die Ebereschenfrüchte vom Vorjahr das Gesamtbild, aber an den Zweigspitzen sitzen die neuen Blätter.
Schon im kommenden Monat wird alles grün sein.
Ich bin gespannt, ob die Bäume dann noch so transparent sein werden.
Mehr Zwölftelblicke gibt es bei Tabea.
Freitag, 25. April 2014
Erste Kammzugfärbungen
Damit das Strickgarn nicht gar so eintönig wird, habe ich einen helleren Grauton Gotlandwolle - unten im Bild - und wollweiße Shetland - oben im Bild - mit dem Farbsud überschüttet, diesmal mit gelben und blauen Abstufungen darin. Allerdings hatte ich mich verschätzt, diese Wolle ist wesentlich dunkler geworden als erwartet und bildet nicht den gewollten Kontrast zu der dunkelgrünen. Farblich ist nicht mehr zu unterscheiden, welches die graue und welches die weiße Wolle war.
Daher habe ich am nächsten Tag noch einen Strang schneeweißer Falklandwolle - obere Bildmitte - gebuntet. Dafür habe ich wenige Krümelchen des Sewopulvers aus Gelb, Terra und Grün (aus Türkis und Zitrone) in Essigwasser aufgelöst. Auch diese dünnen Farben ergaben eine erstaunliche Intensität. Ich freue mich schon aufs Spinnen.
Vor meinem geistigen Auge sehe ich einen Traumvogel: grüner Untergrund mit bunten Federn...
Donnerstag, 24. April 2014
Patchworkstricken mit verkürzten Reihen
Ostern ist vorüber: Das Blogfasten ist vorbei.
Ich habe in den vorösterlichen Fastenwochen versucht, meine Internetkontakte auf das Unverzichtbare zu beschränken und habe gestaunt, wieviel mehr Zeit mir damit im wirklichen Leben zur Verfügung steht. Andererseits fehlten mir diese virtuellen Begegnungen doch sehr.
Momentan arbeite ich meine Ufos auf, unter anderem eine Strickjacke im Patchworkstil nach Horst Schulz, die sich als Endlosprojekt entpuppt. Ich glaubte sie schon beendet zu haben, aber jetzt hat sie sich nach dem ersten Waschen so sehr verzogen, dass ich die vorderen Passen wieder auftrennen und verlängern muss.
Also zeige ich Euch heute das Vorgängermodell, das ich vor Jahren nur für mich ganz schnell - in wenigen Wochen - gestrickt hatte, aus dickem Dochtgarn. Damit wollte ich mich mit dieser Technik, dem Patchworkstricken mit verkürzeten Reihen, vertraut machen. Dass ich diesen äußerst warmen, kuscheligen, bequemen Mantel sehr liebe, brauche ich wohl nicht zu sagen. Das sieht man schon am Zustand des Maschenbildes: Der Mantel ist schon recht verfilzt, aber glücklicherweise fällt er noch lange nicht auseinander.
Die Knöpfe habe ich damals extra für diesen Mantel getöpfert. Ich war mir damals unsicher, ob ihre Musterung nicht zu filigran sei für das grobe Maschenbild. Als ich sie aber erstmal angenäht hatte, konnte ich mir nichts Geeigneteres mehr vorstellen.
Ich hoffe, Euch bald mein aktuelles Modell vorführen zu können, weil ich vorher nichts Neues beginnen möchte. Meinen Vorsatz, immer erst etwas anzufangen, wenn mindestens ein Ufo abgeschlossen ist, habe ich bisher einhalten können, aber diese Jacke stellt meine Geduld auf eine harte Probe, mir juckt mein Erinnerungsponcho in den Fingern, mit dem ich endlich loslegen möchte.
Und nun ab damit zu "Rums" - rund ums Weib!
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