
Seit einiger Zeit verfolge ich
Babajeza und
Ghislana, wie sie montags, zum bei mir meist hektischen Wochenstart, ihre aus Naturmaterial gelegten Mandalas vorstellen. Leider hat Babajeza nun aufgehört damit. Sie wollte es ein Jahr lang machen, das ist um.
Am langen Wochenende waren wir wandern.
Unterwegs begegneten wir diesem Tisch, auf dem die letzten Rastenden ihr Bild hinterlassen hatten.
Es erinnerte mich sofort an die Montagsmandalas und an meine guten Vorsätze, die Woche bewußt langsam zu beginnen.
Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als aus dem, was ich im Garten finde, ein Mandala zu legen. Soll ich Babajezas Aufhören zum Anlass nehmen, selbst Montagsmandalas zu legen, zu nähen, zu zeichnen?

Die Gegend um den Walchensee ist märchenhaft.
Zwischen dem Herzogstand und dem Jochberg schwappte der Nebel ins Tal und löste sich über dem See auf. Dabei wehte ein so starker Wind, dass sich die Wellen wie am Meer überschlugen.
Das Herbstlicht tauchte alles in warme Farben und verzauberte den Wald.
Wie ist es möglich, dass sich genau auf die weißen Ringe so ein Schattenfeld legt, dass die Markierung wirkt wie ein Kunstwerk?
Und wieso fällt der einzige Lichtfleck weit und breit genau auf die Steinsäule?
Das Herbstlicht verzaubert alles.