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Donnerstag, 16. November 2017

Die türkise Fransenwiese

Slow Fashion (8)
























Auch wenn ich lange nicht an den Computer gekommen bin: Faul war ich deswegen nicht.

Ich habe viele Stunden gestichelt, und so sind einige Teile Slow Fashion nach Alabama Chanin entstanden.

Eines davon ist dieses Fitted Dress mit dem Magdalena-Stencil. Eigentlich ist es eine "Unfall"-Geschichte. Ich hatte das Kleid schon ohne Futter fertig genäht. In dem taupebraunen Stoff ist leider Elasthan enthalten, wogegen ich eine Unverträglichkeit entwickelt habe. Da es mir aber so gut gefiel, schnitt ich es wieder auf und setzte die Teile auf den türkisen Stoff aus reiner Baumwolle.

Da die Nahtzugaben jetzt weggeschnitten waren, musste ich die türkisen Streifen zwischen die Teile setzen. Dadurch kommt auch der elasthanhaltige Stoff auch an den Innennähten nicht an die Haut.

Der Faden ist ebenfalls aus Plastik, daher ließ ich die Enden oben stehen. Das ist auch bei Natalie Chanin ein Gestaltungselement, das mich faszinierte.
So entstand eine türkise Fransenwiese. :-)




Wenn diese Fransen oben stehen bleiben, sieht die Innenseite so sauber aus, dass man sie glatt auch außen tragen könnte.

Ich denke über einen Wendemantel nach.


Leider ist auch diese Bluse mit Elasthananteil, so dass ich sie nicht mehr anziehen kann. Gibt es unter Euch einen Alabama-Chanin-Fan, dem sie gefällt und passen würde? Von der Größe her ist sie eine XL, lang geschnitten, da ich sehr groß bin.


Rums
Meertje



Donnerstag, 10. August 2017

Blütenhimmel

Slow Fashion (5) 

Wieder litt ein T-Shirt unter Flecken. Diesmal habe ich sie aber nicht mit der Schere rausgeschnitten wie hier, sondern ich habe sie mit Blumenapplikationen überdeckt.

Nach der Alabama-Chanin-Technik habe ich mit Schablonen Textilfarbe auf ein abgelegtes weißes T-Shirt meines Sohnes gesprüht.

Die habe ich mit Rückstichen per Hand aufgenäht, dann erst ausgeschnitten und mit Perlen bestickt.





Leider zieht dieses Shirt Flecken magisch an, es hat schon wieder einen, der bei der letzten Wäsche nicht rausgegangen ist.

Irgendwann wird eine Blüte direkt an der anderen sitzen, besser, ich sprühe mir gleich einen ganzen Vorrat.



Rums
Meertje





Donnerstag, 20. April 2017

Der rote Milan

hat sich auf meiner neuen Ohrentasche, wieder einer Sew-together-bag, gezeigt.

Obwohl sie im Vergleich zur ordentlichen Ottilie  nur zwei Zentimeter höher zugeschnitten ist, hat sie ein wesentlich größeres Aufnahmevermögen. Ich war erstaunt, wie viel das ausmacht.














Für das Innenleben habe ich mein Fach mit grauen und schwarzen Stoffen geplündert.

Für die Außenwand habe ich wieder kleinste rote, graue, schwarze Flicken in Crazy Patch zusammengenäht und freihand mit roten und schwarzen Blättern gequiltet.

Als Hintergrund für den Vogel habe ich allerdings ein ruhiges dunkles Muster verwendet, damit der rote Geselle seine Wirkung entfalten kann.

Auf sein Auge bin ich besonders stolz.

Wie viele solcher Taschen braucht eine Frau?



























Rund ums Weib
Taschen und Täschchen

Donnerstag, 23. Februar 2017

Die ordentliche Ottilie




















Eine neue Ohrentasche ist entstanden, diesmal für mich ganz allein. ich habe sie diesmal ordentlich verstärkt und so knapp genäht, dass ich mein Din A5 - Wissensbuch und eine Menge Schmuck in ihr transportieren kann, ohne dass mir etwas durcheinanderkommt. Im Gegensatz zu der blauen Tasche, im Schlabberlook, die weit geschnitten und scheinbar unendlich aufnahmefähig ist, kommt meine rote Schönheit schlank daher.

Jedes Innenfach zeigt einen anderen Stoff aus meiner roten Sammlung.

Die Außenseite wurde aus lauter winzigen roten Stofffitzelchen in crazy Patchwork zusammengesetzt und mit verschiedenen roten Quiltgarnen in free motion abgesteppt.

Auf einer Seite hat sich das 2017 unvermeidliche Vögelchen ins Sonnenlicht gesetzt und zwitschert mich glücklich.

So wie meine Keramiken auch auf der Unterseite ein Mandala bekommen, habe ich einen Stern aus einem Paula-Nadelstern-Stoff unter der Tasche eingesetzt.










Ordnungshelfer Greenfietsen
Rund ums Weib
Taschen und Täschchen








Donnerstag, 9. Februar 2017

Ohrentasche

Angelehnt an die SewTogetherBag entstand bei mir eine Ohrentasche. Sie beinhaltet sieben Fächer, drei davon mit Reißverschluß. Die Ohren entstehen, weil der lange Reißverschluß es ermöglichen soll, dass die geöffnete Tasche flach auf dem Tisch liegen kann.

Von Greenfietsens Ordnungshelferaktion bin ich so begeistert, dass ich schon die nächste Tasche im Kopf habe. Das ist eine gute Möglichkeit, diese beiden Blümchenstoffe aufzubrauchen - auch eine Aufräumaktion.

Für mich und für Rums.



Donnerstag, 26. Januar 2017

Glitzerndes Olivengrün































Ganz in der Jahreszeit bin ich nicht mit meinem Schatz des Monats Januar. Aber die Farben habe ich mir schon im August vergangenen Jahres in Augsburg ausgesucht.

Dort habe ich mir auch von drei Anleitungen für RAW-Ketten gekauft: "Solo", "Duett" und "Terzett" von Elke Leonhardt-Rath.

Viel ist davon in der Umsetzung nicht übriggeblieben. Ich habe nur eine abgewandelte "Solo" verwendet, das ergab den dünnsten Strang meiner drei Ketten. die beiden anderen konstruierte ich auch im RAW und kombinierte sie mit handgewickelten Perlen.

So passen sie harmonisch zusammen und können aber auch jeweils einzeln getragen werden.


Zu den Ketten gehören zwei Paar Ohrringe, je nachdem, wie sehr ich auffallen möchte.

Dafür habe ich mir RAW-Tropfen gefädelt.

Erst wollte ich sie auch mit handgewickelten Perlen kombinieren, aber dann hatte ich das Gefühl, weniger sei in diesem Falle mehr.


Und: Ab zu Rums!








Donnerstag, 19. Januar 2017

Projekttasche Januar























Für 2017 habe ich mir vorgenommen, in meinen Kleinigkeiten mehr Ordnung zu schaffen. Dazu zählt, dass ich mir monatlich eine kleine Projekttasche nähe, in die ein dünner Häkelhaken hineinpasst und Perlen für eine 3m lange dünne oder 55cm lange dicke Kette.

Für das Januartäschchen habe ich Restflicken meines Kalenderquilts genommen und meine üblichen Schnecken und Fische daraufgesteppt.

Durch das dicke Volumenvlies, das ich vor dem Quilten hinterlegt habe, und das zusätzliche Innenfutter steht die Tasche auch leer schon gut von selbst.


Noch habe ich sie nicht gefüllt, aber ich freue mich darauf, sie ganz für mich in Besitz zu nehmen.







Ab zu Rums damit!

Donnerstag, 25. August 2016

Slow fashion (2)
































Mich beruhigt es ungemein, Stunde für Stunde an einem kurzen, engen Rock hinzusticheln.

Bei diesem Teil habe ich allerdings das Gefühl, ich hätte mich einige Stunden früher von der Nadel losgerissen. Mir scheint, mit den Perlen auf den Nähten habe ich übertrieben. Ich bin mir nicht sicher, ob der Rock mir nicht ohne die Perlen besser gefallen hat.





Aber egal, jetzt bleiben sie, wenigstens vorerst. Das Gute an der Alabama-Chanin-Technik ist ja, dass nichts so bleiben muss, wie es gerade ist. Wenn es nicht mehr gefällt, nimmt man die Schere und macht weiter - oder etwas anderes daraus.


Ursprünglich waren der Rock ein altes Sweatshirt meines Sohnes als Untergrund und eines meiner marineblauen oversized T-Shirts. Der Kosteneinsatz beschränkte sich also auf das Nähgarn und den Gummizug im Bund - sehr überschaubar.
























Nun bin ich gespannt, wie sich die aufgeschnittenen Flächen unter Beanspruchung entwickeln werden. Vorerst schicke ich ihn zu Rums!

Donnerstag, 19. Mai 2016

Vernal Equinox

Schon zum zweiten Mal habe ich dieses wunderschöne Muster gestrickt, wieder mit Perlen darin. Die Wolle dafür habe ich selbst gesponnen. Mein Sohn hatte mir einen Sack bunte gekämmte Wolle geschenkt. Die Grün-, Blau- und Violettöne habe ich in dem Garn versenkt, zusammen mit selbstgefärbter türkisblauer Bandwolle.

Ich habe noch etliche Meter dieser Wolle übrig - und ich weiß auch schon, was daraus werden soll, allerdings muss ich dafür noch einige Stunden spinnen.

Da die Wolle mit ihren 520m/100g um einiges dünner ist als die handelsübliche Sockenwolle vom letzten Vernal Equinox, habe ich die 3,5er Stricknadel hergenommen. Vor dem Spannen sah das Tuch so klein aus, dass ich noch einige Zeilen zusätzlich an den Rand gestrickt habe.


Zum Glück hat sich das Tuch beim Spannen soviel vergrößert, dass es mir jetzt gefällt.


























Nur für mich: also RUMS!

Donnerstag, 28. April 2016

Junge Amseln














...flattern auf meinem Schatz des Monats herum. Natürlich ist es wieder eine Wuschelkette, kombiniert mit Ohrringen.

Dafür habe ich mir aus schwarzen und roten Perlen zwei Mischungen zusammen geschüttet. In dem helleren Geschlingel sitzen die kleinen schwarzen Vögelchen. Die handgewickelte Hohlperle liegt asymmetrisch am Hals.

Bei den Ohrringen haben sich die Amseln ein Wuschelnest auf eine Glasblüte gebaut. Ganz geschickte Vögel!





Nun ab zu RUMS mit ihnen.
Guckt mal, was sich die Sylvia auf ihre Porzellanplatte gemalt hat: eine "völlig geschaffte" Diva. Aber das stimmt gar nicht: Bei ihr kann sie noch richtig Feuer spucken! Und so ganz in Grün..., richtig edel.











Donnerstag, 7. April 2016

Roter Mohn

Bei mir ist eine Linse entstanden mit einem neuen Murrini. Mit dem Rot habe ich noch so meine Probleme: Die vielen Sorten an Rot und orange, die ich in dem Murrini verbraten habe, kommen nur noch wenig zur Geltung, wenn man genau hinschaut.

Daran habe ich noch zu üben, aber nun mal zu rums damit.