Ein indianisches Wort besagt, der Mann sei weise, der mehr Träume hat, als die Wirklichkeit zerstören kann.
Daran denke ich oft, wenn ich versuche, am Feuerteufelchen Seifenblasen zu wickeln.
Als Kind habe ich gelernt, Träume seien wie Seifenblasen: Sie zerplatzen, wenn man sie berührt. Aber bei günstigen Bedingungen bilden sie vor dem letzten Knall eine schillernde Regenbogenhülle, die an Schönheit ihresgleichen sucht.
Obwohl ich schon etliche Hohlperlen gewickelt habe, mit dem Klarglas komme ich immer noch nicht zurecht. Das 004er von Moretti ist zu zäh, da reißen die Scheiben leicht vom Dorn, wenn er versehentlich zu kalt wird. Das kann passieren, wenn die Scheiben größer werden.
Das Lauscha-Klar ist gar zu weich, das kippt schnell um und legt sich auf den Dorn - geht schlafen.
Beide Gläser haben gemeinsam, dass sie nicht richtig glühen, sondern auch heiß klar und durchsichtig bleiben. Dadurch sind Löcher, aus denen die erhitzte Luft entweichen kann, schwer zu erkennen - und dann bläst sich die Perle nicht auf und wird rund, sondern sackt in sich zusammen. Phhhhh.
Aber manchmal entstehen dann doch Seifenblasen. So unter blauem Novemberhimmel: Sind sie nicht ein Traum?
Dienstag, 13. November 2012
Dienstag, 6. November 2012
etc PP
et cetera practise practise ...
soll das wohl heißen üben-üben-üben.

Aber das PP heißt:
Pickelperlen.
Jedenfalls hat sie meine Freundin Melanie so genannt. Immer, wenn ich ihr voller Stolz eine präsentiere, kommt ihr Ausruf:
"IIIIeeeehhh!
Wieder eine Pickelperle!
Naja, sonst ist sie ja vielleicht ganz schön... so von den Farben..."
Aber das ist mir egal: Ich muss Pickelperlen üben, üben, üben...
Ich mache immer mal eine zwischendurch, bei jeder Sitzung ist eine Pickelperle dabei oder eine Hohlperle oder eine pickelige Hohle.
Diese hier links vorn zum Beispiel ist innen Topaz, darauf Elfenbein, Silberglas, weiß, Multicolor und transparent, ganz oben silbrige Dots.
Oder hier auf dieser der Silberglanz!
Manchmal bin ich schon recht zufrieden mit meinen Übungen.
Jetzt waren es genug für eine halsnahe Kette. Und ich mache weiter damit.
Ich schöpfe Hoffnung: Nach oben ist da noch ganz viel Platz
et cetera pp
soll das wohl heißen üben-üben-üben.

Aber das PP heißt:
Pickelperlen.
Jedenfalls hat sie meine Freundin Melanie so genannt. Immer, wenn ich ihr voller Stolz eine präsentiere, kommt ihr Ausruf:
"IIIIeeeehhh!
Wieder eine Pickelperle!
Naja, sonst ist sie ja vielleicht ganz schön... so von den Farben..."
Aber das ist mir egal: Ich muss Pickelperlen üben, üben, üben...
Ich mache immer mal eine zwischendurch, bei jeder Sitzung ist eine Pickelperle dabei oder eine Hohlperle oder eine pickelige Hohle.
Diese hier links vorn zum Beispiel ist innen Topaz, darauf Elfenbein, Silberglas, weiß, Multicolor und transparent, ganz oben silbrige Dots.
Oder hier auf dieser der Silberglanz!
Manchmal bin ich schon recht zufrieden mit meinen Übungen.
Jetzt waren es genug für eine halsnahe Kette. Und ich mache weiter damit.
Ich schöpfe Hoffnung: Nach oben ist da noch ganz viel Platz
et cetera pp
Sonntag, 4. November 2012
Immer, wenn ich die Herring-Rings anlege,...
...muss ich an Iris Mama denken. Jedenfalls habe ich ihr das gestern versprochen auf dem Arnstorfer Perlentreffen.
Diese Ohrringe nach einem Entwurf von Birgit Bergemann, veröffentlicht in der Perlenpoesie Nr.7, wollte ich schon lange mal fädeln.
Nachdem ich die Ringe selbst beendet hatte, fand ich in Iris' Schatzkiste zwischen vielen anderen diese Schätzchen: Glasschliffperlen in einem schillernden Grün, die so genau in diese Ringe passten, wie ich es mir schöner nicht vorstellen kann.
Die Perlen stammen von einer alten Kette ihrer Mama. Sie wollte sie für ein neues Schmuckstück in Andenken an ihre Mama verwenden - aber nun werden es mehrere, denn auch die Ohrringe erinnern an die Mama-Kette.
Ich liebe diese Perlentreffen. Immer fahre ich voller Eindrücke und Anregungen wieder heim - aber gestern war es besonders schön.
Habt einen schönen Sonntagabend!
Diese Ohrringe nach einem Entwurf von Birgit Bergemann, veröffentlicht in der Perlenpoesie Nr.7, wollte ich schon lange mal fädeln.
Nachdem ich die Ringe selbst beendet hatte, fand ich in Iris' Schatzkiste zwischen vielen anderen diese Schätzchen: Glasschliffperlen in einem schillernden Grün, die so genau in diese Ringe passten, wie ich es mir schöner nicht vorstellen kann.
Die Perlen stammen von einer alten Kette ihrer Mama. Sie wollte sie für ein neues Schmuckstück in Andenken an ihre Mama verwenden - aber nun werden es mehrere, denn auch die Ohrringe erinnern an die Mama-Kette.
Ich liebe diese Perlentreffen. Immer fahre ich voller Eindrücke und Anregungen wieder heim - aber gestern war es besonders schön.
Habt einen schönen Sonntagabend!
Sonntag, 28. Oktober 2012
eine Glückskette
Alle meine Ketten, die ich verschenke, sind irgendwie Glücksketten.Während ich sie zusammenstelle und auffädele, denke ich an diejenige, die sie tragen wird - und der sie Glück bringen soll.

Seit ich selbst Perlen wickle, enthalten Glücksketten eine Augenperle - die vor dem bösen Blick schützt (auch "Schwiegermutterperle" genannt - *grins*).
Außer den kleinen enthält die Kette auch eine große, gravierte Jadeolive.
In China gilt die Jade seit Jahrtausenden als "königlicher Stein", den man für feinste Objekte und Kultfiguren verwendete. Allerdings gibt es hier auf dem Markt Nephrit, der "grüne Jade" genannt wird. Echte Jade ist praktisch unbezahlbar. Sie darf aus China nicht ausgeführt werden.
Die kleinen runden Perlen bestehen aus einer Art grünem Jaspis. Sie bilden auch das Zentrum der zentralen in RAW-Technik gefädelten Eyecatcher-Perle. Den Aufbau dieser Oktaeder-Perlen habe ich bei Gwen Fisher gelernt - allerdings habe ich hier unterschiedlich große Perlen eingesetzt, die Mittelrunde aus größeren als die Flanken.
Und einige der Lampworkperlen bilden mit ihren Blüten den Geburtstagsstrauß...
Einen schönen, kuschelig warmen Wochenstart wünscht Euch
Heidi Sonnenlicht
Montag, 22. Oktober 2012
...und der vierte folgt sogleich.
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Indianersommer
Die Irokesen, das Volk im Land der Großen Seen, erzählen die Legende von der Jagd auf den Bären.
Jeden Herbst verfolgen zwei Jäger den Großen Bären, dessen magische Kraft ihn hoch in den Himmel trägt - wo man ihn selbst noch in Europa am nördlichen Himmel sehen kann.
Doch die unermüdlichen Jäger und ihr Hund folgen ihm auch dorthin und erlegen ihn nach langer Hatz. Das Blut des Bären tropft auf die Erde und färbt die Blätter der Ahornbäume auf der ganzen Welt rot, am schönsten jedoch in Nordamerika, seiner Heimat.

Gustav kennt Ihr ja schon aus dem letzten Post, er gehört mit zum Indianersommer, dem Schatz des Monats Oktober.
Diesmal besteht der Schatz aus einem Schaltuch, einer Kette, Ohrringen und dem Armreif.
Für die Farben ausschlaggebend war die Wolle "terra" von Buttinette, ich habe nur noch ein helleres Topaz und einen Spritzer Violett hinzugegeben.
Auf dem Gestrick liegend fallen die Perlen kaum auf, für den Gesamteindruck ist ein einfarbiger kontrastierender Hintergrund - ein dunkelbraunes oder -grünes Kleid - notwendig.
Jeden Herbst verfolgen zwei Jäger den Großen Bären, dessen magische Kraft ihn hoch in den Himmel trägt - wo man ihn selbst noch in Europa am nördlichen Himmel sehen kann.
Doch die unermüdlichen Jäger und ihr Hund folgen ihm auch dorthin und erlegen ihn nach langer Hatz. Das Blut des Bären tropft auf die Erde und färbt die Blätter der Ahornbäume auf der ganzen Welt rot, am schönsten jedoch in Nordamerika, seiner Heimat.

Gustav kennt Ihr ja schon aus dem letzten Post, er gehört mit zum Indianersommer, dem Schatz des Monats Oktober.
Diesmal besteht der Schatz aus einem Schaltuch, einer Kette, Ohrringen und dem Armreif.
Für die Farben ausschlaggebend war die Wolle "terra" von Buttinette, ich habe nur noch ein helleres Topaz und einen Spritzer Violett hinzugegeben.
Auf dem Gestrick liegend fallen die Perlen kaum auf, für den Gesamteindruck ist ein einfarbiger kontrastierender Hintergrund - ein dunkelbraunes oder -grünes Kleid - notwendig. Dienstag, 16. Oktober 2012
...dieses war der dritte Streich...
Diese Bengel machen einfach zu viel Spaß!
Der gelbe Gustav ist eigentlich ein Indianer - ich weiß auch nicht, warum er Gustav genannt werden möchte. Habt Ihr schon mal einen Indianer kennengelernt, der Gustav heißt?
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