Montag, 26. Januar 2015

Vorfrühlingsboten

Montagsmandala (17)


Draußen ist in der Nacht wieder alles weiß geschneit.

Aber da es im Januar schon wirklich warme Tage gegeben hat, blitzen die Schneeglöckchen durch den Schnee.

Am Wochenende habe ich mir eine Prise hereingeholt und in ein Schüsselchen gesteckt. Heute nun nahm ich einfach ein bisschen Efeu dazu, den Verschnitt der Forsythienzweige, einige Blätter der grade verblühten Tulpen - fertig.

Heute ist das Mandala ein Symbol geworden des Werdens und Vergehens. Die orangen und roten Tulpenblüten sind schon vergangen, die weißen und gelben Glöckchen noch nicht fertig. Das Bild wird sich verändern im Laufe der Woche, wenn die Schrumpelblätter schwarz werden, die Schneeglöckchen  und die Goldglöckchen zu leuchten beginnen. 

Mandalas zu legen ist eine Zeit, zur inneren Ruhe zu finden.
Habt eine schöne Woche!

Kommentare:

  1. Ha, den Verschnitt der Forsythienzweige hab ich auch im Haus, ein Riesenstrauß... Liebenswert dein Mandala... Inzwischen geht es mir so, dass ich innerlich schon ruhiger werde, wenn ich mich an das Legen eines Mandalas erinnere... Erstaunlich, was sich da tut in einem drin.... Lieben Gruß Ghislana

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    1. Ganz soweit ist es bei mir noch nicht. Aber sobald ich mit den Händen anfange, Zeugs zusammenzusammeln, merke ich, wie die Anspannung von mir abfällt.
      Liebe Grüße
      Heidi

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  2. immer wieder schön, deine mandalas,liebe heidi. und da fällt mir siedendheiß ein, dass ich mich noch gar nicht für die wunderschöne und liebevoll geschriebene karte bedankt habe... *kopfschüttel* hier geht es momentan echt ein bisschen drunter und drüber...
    viele liebe grüße und eine schöne woche
    mickey

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    1. och, Mickey, bei Dir auch? Drunter und drüber?
      Ich höre das grad von vielen Seiten, irgendwie tröstet es mich, dass ich mit diesem Problem nicht alleine da stehe.
      Liebe Grüße
      Heidi

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