Dienstag, 28. Januar 2014

Terracotta - rote Erde

war der Name des Kammzugs, über den ich ganz erschrocken war, setzte er sich doch vorwiegend aus grellem Orange und blutleerem Rosa zusammen.

Ich ergänzte den Strang mit zwei dunklem Brauntönen.
 
Dieser Single war mir trotzdem noch zu blass, also bekam er einen dunklen Weggefährten aus Rotbraun, Bordeaux und denselben beiden Dunkelbrauns.

Verzwirnt hat mir die Farbe schon ganz gut gefallen, allerdings war mir das Garn zu dick. Mein erstes Garn aus den schmutzigen Wollflocken war um einiges dünner, dabei hatte ich mir von gekämmter Merinowolle ein noch zierlicheres Garn versprochen - und vor allem einen wesentlich geringeren Kraftaufwand.

Aber hier zeigte es sich mal wieder: Übung macht den Meister. Die erste Wolle - links im Bild - hatte eine Lauflänge von 129m/100g, die zweite - in der Mitte - kam schon auf 167m/100g. Mit der dritten - ganz rechts - bin ich nun hochzufrieden, sie weist eine Lauflänge von 242m/100g auf. Das bedeutet, dass der Einzelstrang etwa 480m/100g hat, das wäre schon eine feine Wolle zum Lacestricken - wenn sie denn gleichmäßig und nicht überdrillt wäre.
Aber auch der Drill hat sich von Charge zu Charge verringert, auch das ist auf dem Bild zu erkennen: die rechte Wolle ist nicht mehr so stark in sich verdreht wie die linke. Ich bin ganz begeistert über den schnellen Fortschritt.


Jetzt werde ich eine Runde weiterspinnen - und was macht Ihr so "creadienstags"?



Kommentare:

  1. Die Farbmischung sieht super aus und ich bin schon neugierig darauf, deine Wolle mal im Original zu sehen.

    LG

    Sylvia

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  2. Schöne Farbmischung!
    Weiter so :-)

    Herzlich
    Alpi

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  3. terracotta - die farbe erinnert mich so sehr an impruneta...ein wahres terracottaparadies.... wunderschöne wolle hast du wieder gezaubert und nun
    bin ich gespannt, was draus wird.
    lg mickey

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  4. Was Du nicht alles kannst?! Du kannst Die Hände auch nicht still halten, wie es scheint. Eine tolle Wolle ist da entstanden!

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